Starb in Selargius nach einem Sturz aus dem dritten Stock; an ihrem Körper wurden keine Anzeichen von Gewalt festgestellt.
Das im Haus gefundene Blut könnte von der 87-Jährigen stammen, die die Frau nach der Rettung infolge des Sturzes beherbergte.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
An der Leiche der 67-jährigen Florina Florea, die am Dienstagabend in Selargius nach einem Sturz aus dem dritten Stock eines Gebäudes in der Via Logudoro im Stadtteil Is Corrias ums Leben kam, wurden keine Anzeichen von Gewalt gefunden. Dennoch ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh, um Schlussfolgerungen zu ziehen oder ein Tötungsdelikt auszuschließen, da lediglich feststeht, dass die Frau an den Folgen eines Sturzes aus großer Höhe starb. Dies ist das einzige gesicherte Ergebnis der von Staatsanwältin Rita Cariello angeordneten Autopsie. Der Gerichtsmediziner Roberto Demontis untersuchte die Leiche am Mittwoch vier Stunden lang, doch zum jetzigen Zeitpunkt kann keine Hypothese ausgeschlossen werden: weder vorsätzliche Handlung noch Tötung.
Blut zu Hause
Im Haus wurden zahlreiche Blutspuren gefunden, insbesondere in der Küche und unter dem Tisch. Obwohl diese Funde zunächst verdächtig wirkten und Ermittlungen wegen Mordes an Mariano Pinna, dem älteren Mann, der von der Verstorbenen betreut wurde, einleiteten, ergab sich im Laufe der Zeit eine Erklärung, die nun von den Carabinieri untersucht wird. Der 87-jährige, sehbehinderte Mann hatte, nachdem er seine Betreuerin vom Fenster aus auf dem Parkplatz zusammenbrechen sah, offenbar zu Hilfe geeilt und dabei seine Wohnung mit Blut beschmutzt. Bei seiner Rückkehr verunreinigte er sie erneut.
Die Ermittlungen
Die Carabinieri der Operationseinheit der Quartu-Kompanie und die Provinzpolizei wahren strikte Geheimhaltung. Sie riefen umgehend Spezialisten des RIS (Rural Investigation Service) zu der Wohnung, in der die Frau und der ältere Mann lebten. Der ältere Mann, gegen den ermittelt wird und der sofort Carlo Monaldi zu seinem Verteidiger bestellte, betonte von Anfang an, er habe den Sturz seiner Pflegekraft aus dem Fenster seiner Wohnung gar nicht bemerkt. Zeugen berichteten, Florina Florea habe sich heftig auf Rumänisch gestritten, was mit der Aussage von Mariano Pinna übereinstimmt. Pinna teilte den Beamten umgehend mit, die 67-Jährige habe vor dem Vorfall aufgeregt mit ihrem Sohn telefoniert.
Die Ermittlungen
Die Ermittlungen werden daher vorerst unter der Annahme von Totschlag fortgesetzt, was der Staatsanwaltschaft und den Carabinieri alle zur Verfügung stehenden Mittel für ihre Ermittlungen bietet. Kein Szenario ist eindeutig ausschlaggebend, weshalb der bisher einzige Verdächtige freigelassen wurde. Der Fall ist noch lange nicht abgeschlossen, doch einige der mutmaßlichen Aussagen des 87-Jährigen konnten inzwischen bestätigt werden.
