In der ländlichen Kirche der Heiligen Jungfrau „Noli me tollere“, dem sogenannten Heiligtum von Sorso, am Stadtrand, ereignete sich ein gotteslästerlicher Diebstahl. Die Preddugnanu-Kapelle wurde geschändet, um kostbare Gegenstände – goldene Halsketten und Ohrringe – zu stehlen, die von den Gläubigen selbst gestiftet und von der Marienstatue getragen worden waren – ein Zeichen der Frömmigkeit der Gemeinde. Die Diebe sollen die Schlösser des Tores vor dem Altar und der Nische, in der die Marienstatue aufbewahrt wurde, aufgebrochen haben. Die Kirche, die auf dem Land liegt, ist Berichten zufolge videoüberwacht, was den Strafverfolgungsbehörden bei der Identifizierung der Täter helfen könnte. In der Stadt und unter den Kapuzinerbrüdern von Sorso herrscht Empörung: „Wenn ihr wirklich finanzielle Hilfe braucht“, lautet die Botschaft an die Diebe, „dann: Die örtliche Kirche, das Heiligtum und die Pfarreien haben sich seit jeher stillschweigend der Nächstenliebe verschrieben, aber die Madonna zu bestehlen, ist gleichbedeutend mit Diebstahl an den Gläubigen.“ Die Carabinieri von Sorso ermitteln in dem Fall. Gegen Unbekannte wurde Anzeige erstattet.

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