Siniscola: Der unkontrollierte Zugang zum Silitha Beach wurde gestoppt.
Der Stadtrat setzt sich für den Schutz des Strandes im Naturschutzgebiet Capo Comino ein.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Der Stadtrat von Siniscola hat einstimmig dem Antrag der Minderheitsgruppe GISS zugestimmt, den Zugang zum Strand von Silìtha im Naturschutzgebiet Capo Comino vorübergehend für Fahrzeuge und Fußgänger zu sperren. Ziel ist es, die fortschreitende Zerstörung des Dünengebiets zu stoppen, das zunehmend durch Massentourismus, Vandalismus und die Schwierigkeit, Schutzbestimmungen durchzusetzen, gefährdet ist.
„Die vorübergehende Sperrung des Zugangs zum Strand von Silìtha für Fahrzeuge und Fußgänger ist eine notwendige Maßnahme, um den Bau neuer Wege innerhalb der Dünen zu verhindern und die natürliche Schönheit des Gebiets zu erhalten sowie Vandalismus an den Schutzbarrieren zu verhindern“, erklärt Marcantonio Farris, Sprecher der GISS-Gruppe.
Das Dokument hebt hervor, dass der Strand von Silìtha zu den wertvollsten Küstenregionen der Gemeinde zählt. Die Dünen bilden einen natürlichen Schutzwall gegen Meereserosion und bieten Lebensraum für besonders gefährdete Arten und Lebensräume. Der derzeitige Zugang zwischen der Mündung des Flusses Silìtha und dem Dünengebiet ermöglicht jedoch einen direkten Zugang zum Strand und führt zu einem schwer zu kontrollierenden Verkehrs- und Personenverkehr. In den letzten Jahren wurden neue, illegal angelegte Wege zwischen den Dünen, die Entfernung von Absperrseilen, die Zerstörung von Vegetation, die Ausbreitung degradierter Flächen und unzureichende Überwachung dokumentiert. Für die Befürworter reicht eine Regulierung des Gebiets nicht aus, solange die Gemeinde keine wirksamen Kontrollen gewährleisten kann.
Mit dem Antrag hat der Stadtrat Bürgermeister Gian Luigi Farris und seine Verwaltung verpflichtet, die Zufahrtsstraße vorübergehend zu sperren, vor einer möglichen Wiedereröffnung einen Managementplan zu erstellen, die Umweltüberwachung während der Sommersaison zu verstärken, den Dünenschutz wiederherzustellen und alle illegalen Zufahrten zu unterbinden. Geplant sind außerdem Sanierungsarbeiten in beschädigten Gebieten, die Aufstellung neuer Hinweisschilder sowie die Einbindung des Forstkorps, von Barracelli und Forestas in die Überwachungsmaßnahmen.
Die GISS-Gruppe betont, dass die Maßnahme „nicht dazu dient, das Recht der Bürger auf Zugang zum Meer einzuschränken, sondern vielmehr einen Grundsatz der Verwaltungsverantwortung zu bekräftigen: Wenn es nicht möglich ist, ein effektives Management eines so empfindlichen Ökosystems zu gewährleisten, ist die verantwortungsvollste Wahl, vorübergehende Schutzmaßnahmen zu ergreifen und so Schäden zu vermeiden, deren Behebung Jahrzehnte dauern könnte.“
