Siniscola, der Kiefernwald Capo Comino-Bèrchida, öffnet wieder: Autos sind verboten, aber der Zugang ist zu Fuß und mit dem Fahrrad möglich.
Die Stadtverwaltung hat beschlossen, die Bestimmung zu überprüfen, die es Bürgern und Besuchern wieder erlaubt, einzureisen.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Bürgermeister Gian Luigi Farris hat seine Entscheidung zur Schließung des Kiefernwaldes Capo Comino-Bèrchida teilweise revidiert. Eine Woche nach Erlass der Anordnung zur vollständigen Absperrung des Gebiets aus Brandschutzgründen hat die Stadtverwaltung beschlossen, die Anordnung zu revidieren und den Zugang für Anwohner und Besucher wieder zu öffnen. Der Kiefernwald ist nun nicht mehr vollständig gesperrt, sondern kann zu Fuß und mit dem Fahrrad erkundet werden. Das Verbot für alle Kraftfahrzeuge, einschließlich Autos, Motorräder, Wohnmobile und Anhänger, bleibt jedoch bestehen. Ausgenommen sind Einsatzfahrzeuge und Fahrzeuge mit Genehmigung.
Der Bürgermeister selbst verkündete die Änderung in einer Mitteilung. „Ich habe die Maßnahme auch mit den Behörden besprochen und dabei ein Gleichgewicht zwischen der Sicherheit aller und dem Recht auf die Erholung in diesen Gebieten angestrebt“, erklärte Farris und betonte, dass er die Anmerkungen und Kritikpunkte der Anwohner nach der Ankündigung der vollständigen Schließung berücksichtigt habe. Die Entscheidung wird weiterhin mit der Sicherheit des Gebiets begründet, das im Brandfall besonders gefährdet ist. Zu den von der Gemeinde hervorgehobenen kritischen Punkten gehören der einzige Zugang zum Kiefernwald und ein besonders schmaler Pfad, der im Falle einer Evakuierung zur Falle werden könnte. Besorgniserregend ist auch die schlechte Mobilfunkabdeckung in dem Gebiet, die es erschweren würde, im Notfall Hilfe zu rufen und Rettungsmaßnahmen zu koordinieren.
Der starke Zustrom von Sommertouristen beeinflusst die Entscheidung ebenfalls. Laut Verwaltung könnte die Anwesenheit zahlreicher ortsunkundiger Besucher im Brandfall zu Verzögerungen führen und Rettungsmaßnahmen behindern. „Autos fernzuhalten bedeutet, Fluchtwege freizuhalten“, bekräftigte der Bürgermeister und bezeichnete dies als Kernpunkt der neuen Maßnahme. Um die Einhaltung der Verordnung zu gewährleisten, kündigte die Gemeinde zudem den Einsatz technischer Überwachungsinstrumente an und stellte klar, dass es nicht darum gehe, die Bußgelder zu erhöhen, sondern ein besonders sensibles und vielbesuchtes Naturerbe zu schützen.
