Zwischen Siliqua und Musei brach ein Großbrand aus, der zahlreiche Rundballen Futter zerstörte und zu Verkehrsbehinderungen auf der Iglesias-Spur der Staatsstraße 130 führte.

Gegen 14 Uhr brachen die Flammen am Straßenrand vor dem Kraftwerk im ländlichen Gebiet von Sebatzu, im Abschnitt Siliqua der Provinzstraße 88, aus.

Das vom Wind angefachte Feuer breitete sich rasch im Werk und auf die umliegenden Felder aus, wo zahlreiche Rundballen Futter zur Abholung bereitlagen. Die Flammen griffen über mehrere Kilometer bis zur Staatsstraße 130 über, wo dichter Rauch die Sicht der Autofahrer stark beeinträchtigte. Das schnelle Eingreifen der Verkehrspolizei Carbonia und der Carabinieri der Wache Domusnovas war entscheidend; sie sperrten den Straßenabschnitt vorübergehend, um die Löscharbeiten zu ermöglichen.

Fahrzeuge der Forstbehörde, Feuerwehrleute der Wache Iglesias und mehrere Teams von Zivilschutzhelfern waren im Einsatz, um die Flammen einzudämmen . Ein Team der Nationalen Straßenbehörde (ANAS) traf ebenfalls ein, um die Sicherheit auf der Autobahn zu überwachen.

Neben den Rundballen liegen auch Futterflächen und kleine Aufforstungsflächen in Schutt und Asche. Das Ausmaß und die Schäden des Feuers, insbesondere an den Anlagen des Kraftwerks, sind noch nicht bekannt. Die Brandursache ist weiterhin unklar, Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen. Nach Abschluss der Aufräumarbeiten werden die Ermittler des Forstkorps eine Untersuchung einleiten, um den Ursprung dieses offenbar ersten größeren Brandes der Saison in diesem Gebiet zu klären.

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