Zahlreiche Teilnehmer, ein risikofreies Abenteuer und ein wichtiger Schritt hin zu mehr Lebensfreude, Selbstbestimmung und dem täglichen Überwinden der oft noch mit Behinderung verbundenen Einschränkungen: Das Projekt „Barrierefreies Abenteuer“ im Vertikalpark in Sestu (Via Di Vittorio) wurde nach drei Monaten erfolgreich abgeschlossen. Organisiert von der Sozialgenossenschaft Tutto Esaurito und finanziert von der Region Sardinien und der Gemeinde Sestu, bot es Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen die Möglichkeit, den Höhenpfad kostenlos auszuprobieren.

„Die Beteiligung war großartig“, sagt Lele Farci, Präsidentin von Tutto Esaurito. „Mehrere sardische Vereine haben an dem Projekt teilgenommen, und über 80 Jungen und Mädchen mit unterschiedlichen Behinderungen waren dabei. Wir wollen es auf jeden Fall wiederholen. Mein Dank gilt der Gemeinde, dem Sportamt und dem Bürgermeister für ihr Engagement, ihre Unterstützung und ihre Bereitschaft, uns zu helfen.“

Ein einzigartiges Erlebnis auf Sardinien ist der Abenteuerpark Vertical Park in Sestu: ein fast Indiana-Jones-artiger Parcours aus erhöhten Plattformen, den jeder begehen kann, gesichert durch Gurte und betreut von Instruktoren. Sowohl blinde als auch kognitiv beeinträchtigte Menschen haben ihn bereits ausprobiert.

„Die Zusammenarbeit zwischen dem Sportamt der Gemeinde Sestu und der Regionalbehörde hat all dies ermöglicht“, erklärt Stadtrat für Sport und Sozialpolitik , Mario Alberto Serrau . „Alles ist speziell auf junge Menschen mit Behinderungen zugeschnitten. Für die Zukunft denken wir noch größer und versuchen, noch mehr Menschen einzubeziehen, so wie beispielsweise in unserem Jugendzentrum mit rund 200 Mitgliedern.“ Bürgermeisterin Paola Secci betont: „Zusammenarbeit und Inklusion stehen bei uns immer im Mittelpunkt.“

Ein unvergessliches Erlebnis, wie die strahlenden Gesichter und der Jubel der Kinder beweisen: „Unsere Sportler fühlen sich willkommen, nicht wie ‚Sondergäste‘. Die Trainer sind gut ausgebildet, immer ansprechbar und gehen individuell auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen ein, ohne dass sich die Kinder überfordert fühlen“, erklärt Romina Mascia vom Sportclub Olimpia. „Der Adrenalinrausch und der Spaß wurden ungehindert mit den anderen Teilnehmern geteilt, und es entstand das Gefühl, Teil von etwas Normalem zu sein. Und das ist wahrer Erfolg.“

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