Er entblößte sein Geschlechtsteil, machte eindeutige Gesten und praktizierte Autoerotik. Und das alles vor einer Schule. Dafür wurde ein 59-jähriger arbeitsloser Mann aus Sénorbì von den Carabinieri festgenommen: Er wurde wegen exhibitionistischer Handlungen in der Öffentlichkeit angeklagt. Nach einer Observation wurde er in Handschellen gelegt und steht nun unter Hausarrest bis zu seiner Anhörung.

Die Ermittlungen begannen am Dienstag, nachdem eine Gruppe von Eltern einer örtlichen Schule bei der Polizei Anzeige erstattet hatte. Sie hatten Zeugenaussagen über einen Mann gesammelt, der sich in der Nähe der Schule obszön verhielt.

Das Kommando organisierte Observations- und Überwachungsoperationen mit Militärpersonal in Uniform und Zivilkleidung, um die mögliche Anwesenheit des Verdächtigen zu überprüfen und die größtmögliche Sicherheit für die Studenten zu gewährleisten.
Der Alarm wurde heute Morgen gegen 8:10 Uhr ausgelöst, als gerade mehrere Schüler das Schulgebäude erreichten. Die Carabinieri hatten ein verdächtiges Auto in der Nähe des Schuleingangs entdeckt.

Im Inneren wurde der 59-Jährige dabei ertappt, wie er seine Geschlechtsteile entblößte und „unmissverständliche Gesten“ machte, gerade als die Schüler vorbeigingen.

Ein Sergeant der Wache Villamar war ebenfalls an dem entscheidenden Einsatz beteiligt. Obwohl er dienstfrei hatte, befand er sich in der Gegend, um seinen Sohn zur Schule zu begleiten, und zögerte nicht, seine Kollegen bei der Festnahme zu unterstützen.
Der arbeitslose Mann wurde festgenommen und zur Polizeiwache gebracht, wo die Formalitäten erledigt wurden. Anschließend wurde er auf Anordnung der Justizbehörden nach Hause begleitet, um die für morgen anberaumte Anhörung abzuwarten.

(Unioneonline/E.Fr.)

© Riproduzione riservata