Sennori verbarrikadiert sich in dem Haus, das er inzwischen verkauft hat, und droht dem neuen Besitzer: „Ich werde dich und deine Kinder töten.“
„Ich werde dich früher oder später finden. Cuati (versteck dich)“, war eine der Drohungen, die beim Verlassen des ersteigerten Hauses ausgesprochen wurden.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
„Ich werde dich, deine Familie und deine Kinder töten.“
Drohungen, die im Jahr 2023 von einem 50-jährigen Mann aus Sassari gegen einen 41-jährigen Mann in Sennori ausgesprochen wurden und Gegenstand eines Prozesses sind, in dem der erstgenannte Mann vor einem Gericht in Sassari der willkürlichen Ausübung seiner Rechte beschuldigt wird.
„Ich werde dich früher oder später finden. Cuati (versteck dich)“ – diese Drohung ertönt, als der Bedrohte das ersteigerte Haus verlässt. Der 50-Jährige, der frühere Besitzer des Hauses, kann sich nicht trennen, obwohl er bereits verschiedene Wege versucht hat, mit dem Käufer eine einvernehmliche Lösung zu finden, sogar unter Einbeziehung des Jugendamtes. Er möchte ihm ermöglichen, weiterhin in dem Haus zu wohnen, vielleicht zu einer bezahlbaren Miete, und so die Zwangsräumung abwenden.
Diese Versuche waren vergeblich, denn sobald die Räumungsaufforderung eintraf, soll der Mann laut Anklage eine Reihe von Einbrüchen in die ehemalige Wohnung begangen haben, Schlösser zerstört, Fenster aufgebrochen und am Tor manipuliert haben.
Bis zur Konfrontation im Juni 2023, als der Angeklagte sein ehemaliges Haus betrat und sich weigerte, es zu verlassen , sodass die Carabinieri nachts eingreifen mussten, um ihn zum Gehen zu bewegen. Schließlich wurden auch dem neuen Eigentümer schwere Drohungen ausgesprochen, der sogar mit dem Auto bis zu dessen anderem Haus verfolgt wurde. Diese Ereignisse schufen ein Klima der Angst für das Opfer, wie die Anwältin der Nebenklägerin, Loredana Martinez, in den letzten Tagen im Verfahren schilderte.
Er merkte außerdem an, dass das Haus seit über einem Jahr gesperrt sei und sein Mandant weiterhin in Angst lebe. Die am Ende der Intervention geforderte Entschädigung beläuft sich auf knapp 16.000 Euro, während Verteidigerin Elisabetta Sotgia einen Freispruch beantragte, da kein Fehlverhalten vorliege. Die Staatsanwaltschaft forderte hingegen eine siebenmonatige Haftstrafe. Richterin Antonietta Crobu vertagte die Verhandlung bis April zur weiteren Anhörung und Urteilsverkündung.
