Die Gesundheitsbehörde von Sassari hat die Kontrollen in den Häfen im Norden Sardiniens verstärkt, um das Risiko einer Einschleppung des Afrikanischen Schweinepestvirus nach Sardinien zu minimieren. Heute Morgen wurden im Hafen von Porto Torres Stichproben durchgeführt, bei denen eine in Piemont erlegte Wildschweinkeule beschlagnahmt wurde. Die Keule befand sich in einer Kühlbox und birgt somit ein hohes Kontaminationsrisiko. Nach der Beschlagnahmung wurde sie zur Laboranalyse an das Sardische Institut für Zooprophylaxe geschickt. „Diese Beschlagnahmung unterstreicht die Wichtigkeit von Kontrollen. Wir dürfen nicht vergessen, dass Wildschweinfleisch besonders gefährdet ist, vor allem wenn es aus Piemont, Ligurien, der Lombardei oder der Emilia-Romagna stammt – Regionen, in denen derzeit Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen verzeichnet werden. Wir dürfen nicht nachlässig werden“, erklärt Francesco Sgarangella, Leiter der Abteilung für Veterinärprävention Nordsardiniens. Im Seehafen arbeiteten die Mitarbeiter des Veterinärdienstes der lokalen Gesundheitsbehörde von Sassari und die Molekularhunde des Vereins Progetto Serena Onlus daran, nach dem Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu suchen, als die Fahrzeuge von den Schiffen entladen wurden.

Controlli a Porto Torres (fotlo Asl)

Das von der Region Sardinien und der Projekteinheit zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) der lokalen Gesundheitsbehörde Sassari finanzierte Projekt bindet die Veterinärprävention Nordsardiniens in die Untersuchung eingehender Waren auf Schweinefleisch oder potenziell mit dem ASP-Virus kontaminierte Produkte ein. Dies dient dem Schutz der bisherigen Erfolge der Region, die dazu führten, dass die Insel von der Europäischen Kommission als ASP-frei erklärt wurde. „Das Risiko der Einschleppung des Genotyps 2 auf die Insel ist nicht zu vernachlässigen“, erklärt Francesco Sgarangella, Direktor der Veterinärprävention Nordsardiniens, „und daher müssen alle notwendigen Präventivmaßnahmen ergriffen werden, um dieses Risiko zu minimieren. Das Projekt mit dem Namen „AsfDog“ umfasst Stichprobenkontrollen von Passagieren, die in den wichtigsten Häfen der Insel ankommen. Dabei wird ein speziell geschultes Mensch-Hund-Team eingesetzt, um Schweinefleisch- oder Wildschweinprodukte zu identifizieren.“ Neben den Mitarbeitern des Veterinärdienstes der lokalen Gesundheitsbehörde von Sassari und den „Mensch-Hund-Teams“ des Vereins Progetto Serena Onlus gehören zu den Häfen auch Personal der sardischen Seehafenbehörde, der Küstenwache, der Grenzpolizei, der Guardia di Finanza, der Zollbehörde, des Forst- und Umweltschutzkorps und der örtlichen Polizei von Porto Torres.

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