„Struktureller, hygienischer und logistischer Zusammenbruch. Sicherheit ist optional.“ Paolo Cugliara, Provinzsekretär von FIALS, nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er die Zustände im Microcitemico-Krankenhaus in Cagliari, das zu Arnas Brotzu gehört, beschreibt. Und genau an die Unternehmensspitze richtet der Gewerkschaftsvertreter seine Beschwerde.

„Am Eingang ist die Sicherheitskabine baufällig und undicht“, erklärt Cugliara. „Draußen sind die Fassaden von Tauben befallen. Drinnen herrscht aufgrund der defekten Klimaanlage eine stickige Luft.“

Der Gewerkschaftsvertreter weist zudem auf ein „sehr hohes Brandrisiko durch herausgerissene Steckdosen mit freiliegenden Drähten, Mehrfachsteckdosen und lose Mehrfachsteckdosen“ hin. Auch der Bürobetrieb wird durch den Mangel an PCs und Druckern beeinträchtigt. „Wir haben praktisch nichts.“

Es gibt auch Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes: Cugliara spricht von „unbedeutenden Akten, die auf dem Boden der Kinderneuropsychiatrie liegen“. Und im Keller „ist die ehemalige Küche ein illegales Archiv mit Tonnen von Papier neben maroden Anlagen. Ein Aufzug ist außerdem seit 6-7 Monaten außer Betrieb.“

Fials fordert umgehend „elektrische Sicherheit, Klimaanlage, Aufzüge, PCs und Drucker sowie ein konformes Archiv“. Da keine Antwort erfolgt, kündigt Cugliara eine Beschwerde bei Spresal, dem örtlichen Gesundheitsamt, an.

(Unioneonline/E.Fr.)

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