Manchmal kommen sie zurück. Doch im Fall des Viertels Rizzeddu-Monserrato in Sassari sind die Wildschweine nie wirklich verschwunden.

Die nächtlichen Streifzüge der Säugetiere in das Gebiet zwischen Rockefeller-, London- und Moscow-Straße sind mittlerweile zur täglichen Routine geworden. Sie plündern Mülltonnen, reißen Müllsäcke heraus und verstreuen den Inhalt auf dem Boden. Was anfangs noch ein amüsanter Zeitvertreib war, hat sich laut Anwohnern, vertreten durch das Nachbarschaftskomitee, mittlerweile zu einer besorgniserregenden Situation entwickelt, die bei vielen Menschen Angst auslöst.

„Ich fahre um 4 Uhr morgens zur Arbeit“, berichtet ein Anwohner, „und ich habe sie auch gestern schon dort angetroffen. Abgesehen davon, dass sie meine Haustürkampagne vereiteln, was sagt mir, dass sie nicht früher oder später zuschlagen werden?“

Es gibt mehrere Exemplare, die nicht nur das bereits erwähnte Gebiet, sondern auch den Bereich vor dem INPS (Nationales Institut für Soziale Sicherheit) und in der Nähe der Carabinieri-Kaserne besetzen. Das Problem betrifft auch andere Gebiete von Sassari, von den Vierteln Prunizzedda und Monte Rosello Alto bis Luna e Sole, sowie den Kreisverkehr vor dem Stadtmarkt, wo Wildschweine nun in Rudeln grasen.

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