Sassari, Renovierungsarbeiten in der Notaufnahme im Gange. Mit Beeinträchtigungen ist zu rechnen: „Schwerwiegende Fälle haben Vorrang.“
Die Renovierungsarbeiten beginnen am Dienstag und werden voraussichtlich im Juni 2026 abgeschlossen sein.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Renovierungsarbeiten an der Notaufnahme in Sassari beginnen am Dienstag, den 10. Februar. Sie werden mit 850.000 € aus Mitteln des Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplans (PNRR) finanziert und sollen bis Juni 2026 abgeschlossen sein. Das Projekt umfasst eine Fläche von rund 700 Quadratmetern und beinhaltet die Umgestaltung des Triagebereichs, die Schaffung eines offenen Raumkonzepts sowie die Möglichkeit, die Notaufnahme im Falle einer Epidemie oder Pandemie in zwei unabhängige Zonen zu unterteilen.
Die internen Wege werden neu organisiert und ein zusätzlicher Notfallraum für lebensbedrohlich erkrankte Patienten eingerichtet. Das gesamte System wird renoviert und erweitert, ebenso wie die Böden, Wandverkleidungen und abgehängten Decken.
„Wir sind uns bewusst“, erklärte Lucia Anna Mameli, ärztliche Leiterin der AOU, „dass es in den kommenden Monaten aufgrund der vorübergehenden Platzreduzierung zu Beeinträchtigungen kommen kann, die eine funktionale Reorganisation der verbleibenden Bereiche erforderlich machen. Dies ist jedoch eine notwendige und positive Maßnahme, die die Reaktionsfähigkeit unserer Notaufnahme strukturell stärken wird.“
„In dieser Phase“, fügt Mameli hinzu, „ist die Mitarbeit der Bürger unerlässlich: Die Notaufnahme muss für wirklich dringende Notfälle reserviert bleiben. Bei nicht dringenden Problemen sollten zunächst die örtlichen Gesundheitsdienste und Hausärzte kontaktiert werden.“
Paolo Pinna Parpaglia, Leiter der Notfallmedizinischen Abteilung, bestätigt dies: „Es ist entscheidend, dass die Öffentlichkeit versteht, dass unnötige Besuche Kapazitäten und Ressourcen für diejenigen beanspruchen, die ihr Leben riskieren. Wer ohne echten Notfall in die Notaufnahme kommt, insbesondere in der jetzigen Situation, überlastet das System und kann nicht mehr allen Patienten eine Versorgung garantieren. Wir müssen ganz klar sagen: Schwere Fälle haben absolute Priorität. Wer ohne triftigen Grund kommt, muss unter Umständen lange warten oder findet in Zeiten maximaler Auslastung möglicherweise keinen sofortigen Zugang.“
