Erneut Stillstand beim oberirdischen U-Bahnprojekt in Sassari.

Die Bahnstrecke Emiciclo Garibaldi wurde 2006 eröffnet, drei Jahre später folgte die Verlängerung nach Santa Maria di Pisa. Die Streckenabschnitte 3 und 4, die das Stadtzentrum mit den Vororten Sant'Orsola und Li Punti verbinden würden, fehlen jedoch weiterhin. Das Projekt steckt seit Langem in Verzögerungen und ständigen Rückfragen fest und ist daher zu einem bloßen Traum geworden .

In den letzten Tagen gaben im Stadtrat sowohl der Bürgermeister Giuseppe Mascia als auch der für Mobilitätsinfrastruktur zuständige Stadtrat Massimo Rizzu auf eine Anfrage der Partei Fratelli d’Italia den neuesten Stand der Dinge bekannt.

Im Fokus steht Abschnitt 4, dessen Planung vom Verkehrsministerium bis zum 19. Februar dieses Jahres verlängert wurde, um die Fertigstellung zu ermöglichen. Der Dogenpalast hatte die Gelegenheit, eine von ARST entworfene Streckenvariante zu prüfen, die über die Via Camboni bei Li Punti führen würde. Diese Lösung wurde als zu einschneidend eingestuft, während die von der Stadtverwaltung derzeit geprüfte Variante über die Via Millelire weniger problematisch wäre. Für die Umsetzung dieser Variante ist jedoch die Genehmigung aus Rom erforderlich, die noch aussteht. „Die 55 Millionen Euro Fördermittel“, versichert Mascia, „werden nicht verschwendet sein.“ Bezüglich Abschnitt 3 besteht weiterhin Unklarheit bezüglich eines Teilstücks, das laut Planung am Hotelmanagement-Institut vorbeiführen sollte und für das eine alternative Variante vorgeschlagen wurde. ARST lehnte diese aufgrund der Inkompatibilität mit der Schieneninfrastruktur ab. Und das Stadtbahnsystem mit seinen Abzweigungen bleibt vorerst Zukunftsmusik.

© Riproduzione riservata