Santa Teresa Gallura: Die sechste Ausgabe von „Venti d'Essai“ ist im Gange.
Vom 10. bis 17. September werden neun Filme von Regisseuren aus Sardinien, Deutschland, Taiwan, Frankreich, den USA, Großbritannien und Spanien gezeigt.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die sechste Ausgabe des Festivals „Venti d'Essai“, das dem sardischen und internationalen Autorenkino gewidmet ist, startet heute im Cinema Arena Odeon in Santa Teresa Gallura. Vom 10. bis 17. September werden neun Filme von Regisseuren aus Sardinien, Deutschland, Taiwan, Frankreich, den USA, Großbritannien und Spanien gezeigt, die auf bedeutenden nationalen und internationalen Festivals ausgezeichnet wurden. Die Vorführungen beginnen jeweils um 21:00 Uhr, der Eintritt ist frei.
Das vom Verein Dietro le Quinte unter der künstlerischen Leitung von Alberto Pisu organisierte Festival ist in zwei Sektionen unterteilt. „Sardegna“ präsentiert einige der interessantesten Werke des zeitgenössischen sardischen Kinos und beleuchtet soziale und bürgerliche Themen, Identität, Heimat und Erinnerung. Die Sektion „Internazionale“ erkundet vielfältige Geschichten und Empfindungen und thematisiert Krieg, familiäre Bindungen, Arbeit, persönliche Entscheidungen, Gleichberechtigung und Frauenrechte. Die Filmvorführungen werden von Gesprächen mit den Regisseuren, Publikumsdiskussionen und Initiativen zur Erkundung der Region begleitet, darunter Verkostungen und Besuche historischer Stätten.
Das Festival eröffnet am Donnerstag, den 10. September, mit dem Dokumentarfilm „Nella colonia penale“ (Italien, 2024, 82 Min.) von Gaetano Crivaro, Silvia Perra, Ferruccio Goia und Alberto Diana. Der Film beleuchtet Europas letzte Strafkolonien, darunter Isili, Mamone und Is Arenas auf Sardinien. Regisseur Gaetano Crivaro wird anwesend sein. Am darauffolgenden Tag, dem 11. September, wird „Abele“ (Italien, 2025, 77 Min.) von Fabian Volti gezeigt. Die Reise zwischen Sardinien und Palästina erkundet die zeitgenössische Weidewirtschaft in zwei Gebieten, die trotz ihrer geografischen Distanz eine jahrtausendealte Geschichte der Weidekultur und ihrer Formen des Widerstands gegen die heutigen geopolitischen Widersprüche teilen. „Venti d'Essai“ läuft noch bis zum 17. September mit weiteren Filmvorführungen.
