Das Schiff liegt auf der Seite, 150 Meter unter der Wasseroberfläche. Ringsum nur Dunkelheit und eine natürliche Umgebung, die sich in den letzten Wochen mit dem Wrack angeglichen hat. Bilder des Fischereifahrzeugs „Luigino“ sind aus den Gewässern vor Santa Maria Navarrese aufgetaucht, wo es in den vergangenen Stunden im Rahmen einer Suchaktion auf See geortet wurde. Das Offshore-Versorgungsschiff „Artabro“ der EMSA ist mit Personal der 4. Tauchereinheit der Küstenwache Cagliari an Bord im Einsatz.

Das Wrack wurde etwa 100 Meter von der Untergangsstelle entfernt gefunden und lag auf der Steuerbordseite. Rettungswesten befanden sich noch an Bord und waren am Schiff befestigt. Die Inschrift auf dem Rumpf war verblasst und beschädigt, aber noch lesbar: „Luigino“.

Mission vorerst erfüllt. Von den Leichen von Antonio Morlè und Enrico Piras, beide aus Tortolì, die am 11. Februar bei dem Schiffsunglück ums Leben kamen, fehlt weiterhin jede Spur. Die Suchaktion wurde mit der 4. Tauchereinheit der Küstenwache aus Cagliari unter der Leitung von Einheitsführer Kapitän Gianni Dessì wieder aufgenommen.

(Unioneonline/vf)

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