Santa Giusta: Rostige Pfosten und gestapelte Reifen: Verfall vor der Tankstelle am Ortseingang.
Die Gemeinde ordnet die sofortige Aufräumaktion an.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Verrostete Laternenpfähle, abgerissene Schilder, aufgestapelte Reifen, eine Metallkonstruktion ohne Dach und sogar ein zu einer Werkstatt umgebautes Gebäude mit mehreren Autos, von denen einige in Unfälle verwickelt waren.
Für diejenigen, die von der Staatsstraße 131 nach Santa Giusta kommen, ist das kein besonders schönes Bild. Dies ist das Bild, mit dem sich die örtliche Polizei konfrontiert sah.
Das betreffende Gelände ist Gemeindeeigentum und befindet sich in der Via Papa Giovanni XXIII. Es wird von der Vega Carburanti SpA genutzt, die dort seit 1986 die Tankstelle in Santa Giusta betreibt. Die Betreiber haben nun 30 Tage Zeit, das gesamte Gelände zu säubern. Sie müssen ihren Betrieb bis zum 31. Dezember 2026 einstellen und räumen. Diese Entscheidung wurde vor wenigen Tagen von der Gemeinde Santa Giusta getroffen. Dies geht aus dem Gemeinderatsbeschluss Nr. 89 hervor, der die Behörden anweist, Vega zur Reinigung und Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands des Geländes sowie zur Räumung innerhalb von drei Monaten aufzufordern.
„So können wir uns unmöglich präsentieren“, platzt Bürgermeister Antonello Figus heraus. „Nach mehreren Meldungen führte die örtliche Polizei eine Inspektion durch, und die Ergebnisse waren schockierend. Es handelt sich um einen Zustand der Verwahrlosung, der zudem im Widerspruch zu den bereits laufenden Maßnahmen zur Aufwertung des Natur- und Umwelterbes des Waldgebiets hinter der Tankstelle steht.“ Doch es gibt eine interessante Wendung. Wie im Ratsbeschluss festgehalten, hat die Gemeinde den Konzessionsvertrag für das Gebiet nach dessen Auslaufen am 27. November 2021 nicht verlängert.
„Das war nicht möglich, da das Gebiet öffentlich genutzt wurde“, erklärt Bürgermeister Figus, der im vergangenen Juni gewählt wurde. „Damals hatte die Gemeinde beschlossen, die jährliche Konzession für das öffentliche Grundstück fortzuführen. Aus den Unterlagen ging hervor, dass die jährliche Gebühr 29.000 € betrug. Nun ändert sich die Situation jedoch. Mit dem Beschluss haben wir die zuständigen Behörden bereits angewiesen, die Aufhebung und Übertragung der öffentlichen Nutzung einzuleiten und gleichzeitig eine erste Interessensbekundung für die Ausschreibung zur Neuvergabe des Geländes einzureichen. Der Gewinner der Ausschreibung, deren Startgebot bei 30.000 € liegt, muss das Gelände neu gestalten. Die Konzession hat eine Laufzeit von zehn Jahren, und das Gelände darf ausschließlich für eine Tankstelle mit Kraftstoffvertrieb und damit verbundenen Aktivitäten genutzt werden. Ziel ist es“, so Figus abschließend, „die Tankstelle niemals, nicht einen einzigen Tag, geschlossen zu halten. Die Arbeiten müssen zwischen September und Dezember abgeschlossen sein.“
