San Gavino, über zweitausend Besuche in Museen und Wandmalereien
Initiativen zur Wiederentdeckung lokaler Artefakte und des lokalen Kulturerbes waren ein Erfolg. Auch die Gießerei erfreut sich großer Beliebtheit.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
San Gavino Monreale konzentriert sich auf seine Aufwertung, ausgehend von seinen Traditionen, seinen prägenden Denkmälern und den über hundert Wandmalereien, die den Ort Medio Campidano in ein Freilichtmuseum verwandelt haben. Im Rahmen der von Imago Mundi organisierten Veranstaltung „Offene Denkmäler“, an der zahlreiche Freiwillige, darunter auch Schüler der örtlichen Schulen, teilnahmen, wurden die Schätze von San Gavino Monreale im Sturm erobert und in die Geschichte, Traditionen und Kultur des Ortes eingetaucht. Insgesamt wurden zweitausend Besuche der Denkmäler und Ausstellungen verzeichnet. Besonders viele Besucher (400) besuchten die Kirche San Gavino Martire und die Anlagen der historischen Gießerei von San Gavino Monreale, die bereits am 10. Juni 1932 eröffnet wurde und heute das einzige verbliebene Industrieunternehmen in Medio Campidano ist. Die Besucher konnten die verschiedenen Abteilungen des Werks San Gavino Monreale besichtigen, wo aus Blei Gold- und Silberbarren gewonnen werden, die das Kerngeschäft des Werks der Portovesme Srl darstellen.
Besonders beeindruckend war auch der Besuch des Museums „Dona Maxima“, das vom Verein Sa moba Sarda betrieben wird: Freiwillige des Vereins „Come.te“ boten eine originelle, theatralische Führung an. Sportbegeisterte besuchten das sardische Fußballmuseum „Nuccio Delunas“, benannt nach einem Spieler und einer historischen Persönlichkeit des Sports in San Gavino Monreale. Die Erinnerungsstücke waren ein Geschenk von Corrado Delunas, Nuccios Sohn. Kulturdezernent Riccardo Pinna freut sich über den Erfolg der Veranstaltung: „Auch in diesem Jahr hat sich Open Monuments wieder als wertvolle Gelegenheit erwiesen, das kulturelle Erbe von San Gavino Monreale bekannt zu machen und neu zu entdecken – nicht nur für die vielen Besucher von außerhalb, sondern auch für die Einheimischen selbst. Ein besonderer Dank gilt den vielen Freiwilligen, Vereinen und Schulen, die sich mit Begeisterung und Engagement beteiligt und dazu beigetragen haben, die Besucher willkommen zu heißen und diese Veranstaltung zu einem gemeinsamen Erlebnis von Kultur, Gemeinschaft und Wertschätzung für die Region zu machen.“
