Rinderdermatitis, erneut Alarm ausgelöst: Neuer Ausbruch in Escalaplano
Der Bürgermeister ist besorgt und befürchtet eine Blockade des Verkehrs und die wahllos erfolgende Tötung weiterer Tiere: „Der Schaden wäre äußerst schwerwiegend.“(Archiv)
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Mindestens ein infiziertes, symptomatisches Tier: Das erneute Auftreten des Lumpy-Skin-Disease-Virus in einer Rinderherde auf Escalaplano wurde bestätigt. Der Verdacht auf eine Infektion trat am 30. Mai auf, der klinische Ausbruch wurde vor zwei Tagen bestätigt. Weniger als einen Monat ist vergangen, seit das Gesundheitsministerium am 8. Mai nach den zwischen Sarrabus und Gerrei registrierten Fällen die Wiederaufnahme des Viehtransports genehmigte, und nun kämpft die Insel mit dieser Rinderkrankheit.
Die neue Seuche
In Escalaplano ist in einer Herde von etwas über 30 Rindern die Lumpy Skin Disease ausgebrochen. Nachdem ein Betrieb positiv getestet wurde, wurden die Tests auf alle umliegenden Betriebe ausgeweitet. Gemäß den europäischen Richtlinien zur Seuchenbekämpfung hat die zuständige Gesundheitsbehörde von Cagliari (ASL) bereits Maßnahmen zur vollständigen Keulung der Herde vorbereitet.
Der Bürgermeister
Der Bürgermeister von Escalaplano, Marco Lampis, ist besorgt: „Die Blockade des Tiertransports würde die Geschäfte weiter erschweren und zu noch größeren Einkommensverlusten führen. Wenn wir dann wahllos Tiere schlachten, darunter auch gesunde und vielleicht sogar geimpfte, wären die Folgen extrem gravierend“, sagt er. „Es ist nicht nur ein wirtschaftliches Problem. Ich habe Bauern weinen sehen, als Schafe und Ziegen, die an Blauzungenkrankheit erkrankt waren, geschlachtet wurden.“
Enrico Fresu
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