Rinderdermatitis besiegt, Ministerium genehmigt Viehtransport von Sardinien
Da es auf der Insel keine aktiven Fälle mehr gibt, wurden die Exporte nach einem sechsmonatigen Verbot wieder genehmigt. Todde: „Der Albtraum liegt hinter uns.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Europa hatte bereits seinen Segen gegeben, und nun hat auch das Gesundheitsministerium grünes Licht gegeben: Sardische Rinder dürfen die Insel verlassen, die aufgrund der Rinderdermatitis-Epidemie geltenden Beschränkungen werden aufgehoben.
Die Mitteilung stammt vom Generaldirektor der Abteilung für Tiergesundheit, Giovanni Filippini, und ist eine Antwort auf ein Schreiben des regionalen Gesundheitsamtes an Rom. Zusammenfassend lässt sich sagen: Angesichts der epidemiologischen Lage und der erreichten Impfquote „sprechen wir uns positiv für die Wiederaufnahme des Viehtransports von Sardinien in den Rest des Landes aus.“
Dies sind weitere gute Nachrichten für den Sektor, der seit Juni das Schlimmste befürchtet hatte, als die Krankheit auf einem Bauernhof in der Region Nuoro auftrat. Das Verbot wurde seither immer strenger und betraf die gesamte Region, auch angesichts eines Ausbruchs auf dem Festland, der durch den Export sardischer Rinder ausgelöst wurde.
Auf Sardinien waren 79 Betriebe betroffen. Nach der großangelegten Impfkampagne (die aufgrund der Androhung von Entschädigungsverzicht verpflichtend geworden war) meldet das nationale veterinärepidemiologische Bulletin für 2026: null Fälle – aktuell keine aktiven Fälle der Lumpy Skin Disease. Der Albtraum ist vorbei.
„Nach monatelangen Entbehrungen und Einschränkungen hat das Gesundheitsministerium die Wiederaufnahme des Viehtransports genehmigt“, kommentierte Regionalpräsidentin Alessandra Todde. „ Für Sardinien ist damit eine sehr schwierige Zeit endlich vorbei, dank des Engagements aller Beteiligten: von den Landwirten über die Handelsverbände und Tierärzte bis hin zum Institut für Tierschutz, dem öffentlichen Veterinärdienst und dem Lebensmittelsicherheitsdienst sowie dem gesamten Gesundheits- und Polizeiapparat, die uns unterstützt haben. Ihnen allen gilt mein Dank.“
„Heute können wir endlich sagen, dass der Albtraum vorbei ist. Sardinien gewährleistet wieder die kontinuierliche Versorgung des nationalen Marktes unter voller Einhaltung der Gesundheitsvorschriften und Sicherheitsprotokolle“, schloss er. „ Dieses Ergebnis schützt nicht nur die Tiergesundheit, sondern auch die Arbeit und die Würde der sardischen Landwirte, die mit der Krankheit und den wirtschaftlichen Folgen des fehlenden Tiertransports nie allein gelassen wurden .“
(Unioneonline/E.Fr.)
