Quartu, Wilderei mit „Pappadroxia“: 20 Kilo Wildschweinfleisch im Gefrierschrank, berichtet.
Zu den forstlichen Kontrollen im Gebiet von Salmagi gehört auch die Beschlagnahme von Waffen, Munition und Jagdlampen für die Nacht.Das beschlagnahmte Material (Foto: Cfva)
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Waffen, Munition, Taschenlampen für die Nachtjagd und zwanzig Kilo Wildschweinfleisch im Gefrierschrank. Die Forststation Sinnai führte zwischen gestern Abend und heute Morgen eine Anti-Wilderei-Aktion in Salmagi in der Region Quartu durch.
Ein Mann wurde mit einem geladenen Gewehr bewaffnet erwischt, als er sich einem mit Mandelködern ausgelegten Wildererposten näherte, der auf Sardinisch als „pappadroxia“ (Futtertrog) bekannt ist – eine typische Technik, um Wildschweine in den Hügelgebieten von Cagliari anzulocken.
Der Mann war wegen Jagd während der Schonzeit und illegalen Waffenbesitzes (seine Jagderlaubnis war abgelaufen) auf freiem Fuß gemeldet worden. Bei einer anschließenden Durchsuchung des Hauses seiner Familie in der Nähe des illegalen Jagdgebiets wurden sechs Gewehre, eine nicht zugelassene Schreckschusspistole, Munition (viele Schrotpatronen) und zwei Nachtjagdlampen sichergestellt.
Im Gefrierschrank des Hauses wurden außerdem etwa zwanzig Kilo Wildschweinfleisch gefunden, aufgeteilt in ein Dutzend Päckchen, vermutlich aus früheren Wilderei-Vorfällen.
(Unioneonline)
