Ein nur zwei Kilometer langer Küstenabschnitt birgt ein außergewöhnliches Erbe an archäologischen, landschaftlichen, naturalistischen und kulturhistorischen Schätzen. Von der Lagune Nora bis zum Naturschutzgebiet an der Mündung des Rio Pula, einschließlich der Schiffsabwehrbatterie Corrado Boggio und der Insel San Macario, erstreckt sich eine Ansammlung von Sehenswürdigkeiten, die eine einzigartige Besonderheit der regionalen Landschaft darstellen.

Aufgrund dieser Erkenntnis hat die Gemeinde das Verfahren zur Anerkennung des Archäologischen Parks Nora als Regionalpark eingeleitet. Ziel dieses Projekts ist es, den Schutz, die Erhaltung und die integrierte Vermarktung des kulturellen und landschaftlichen Erbes der Region zu stärken.

Das Thema stand im Mittelpunkt des Treffens, das von der Stadtverwaltung initiiert und kürzlich in Pula abgehalten wurde. Bürgermeister Walter Cabasino eröffnete die Sitzung und erläuterte die Gründe für die Kandidatur. Anschließend stellte sich die Fitzcarraldo-Stiftung vor, die die Stadtverwaltung im technischen und strategischen Prozess der Antragstellung begleitet. Der Übergang zu einem Regionalpark, so der Bürgermeister, werde keine neuen Einschränkungen mit sich bringen: „Die vorgeschlagene Abgrenzung betrifft ausschließlich bereits in öffentlichem Besitz befindliche Flächen und führt zu keinen weiteren Einschränkungen für die bestehenden. Ziel ist es, die koordinierte Verwaltung der kulturellen, ökologischen und identitätsstiftenden Ressourcen des Gebiets zu verbessern.“

An dem Treffen nahmen zahlreiche Organisationen und Institutionen teil, darunter die Aufsichtsbehörde, die regionalen Abteilungen für Kulturerbe und Tourismus, die Metropolitanstadt Cagliari, die Hafenbehörde, die Stiftung für diffuse Kultur in Pula, das Giovanni-Patroni-Museum, der wissenschaftliche Ausschuss der Stiftung, die CEAS (Konferenz für Kulturerbe und Aktivitäten), Tourismusunternehmen, Vertreter von Verbänden und der Sportwelt sowie Bürger, Ratsmitglieder und Stadträte der regierenden und der Oppositionsparteien.

„Das Treffen bot die Gelegenheit, mit lokalen Institutionen und Interessengruppen in einen Dialog zu treten, Beobachtungen und Kontextinformationen für die Fortsetzung der Aktivitäten zu sammeln“, erklärt Cabasino. „Der Kalender umfasst nun zwei weitere öffentliche Treffen, die den Dialog mit der Bevölkerung vertiefen und weiteres Feedback einholen sollen. Ziel dieses Prozesses ist es, das Erbe von Nora und der umliegenden Gebiete in ein Modell integrierter Wertschöpfung zu verwandeln, das Schutz, kulturelle Identität und nachhaltige Entwicklung durch einen partizipativen Prozess vereint, der Institutionen, Vereine, Unternehmen und Bürger einbezieht.“

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