Porto Torres, Sitzstreiks gegen hohe Frachtpreise
Die Reformer: „Territoriale Kontinuität ist für Güter notwendig.“Heute Morgen fand im Handelshafen von Porto Torres ein Sitzstreik statt, um gegen die hohen Preise für den Gütertransport zu protestieren und zu fordern, dass die Region und die nationale Regierung auch für den Gütertransport territoriale Kontinuität schaffen.
Die sardischen Reformer organisierten die Mobilisierung: „Die Situation ist nicht länger tragbar. Die Kosten für den Seetransport sind bereits im Jahr 2025 deutlich gestiegen, und weitere Steigerungen sind in Zukunft zu erwarten“, erklären die Unterstützer der Initiative.
„Es herrscht Platzmangel auf Schiffen für Nutzfahrzeuge, es kommt zu Verzögerungen beim Boarding, Stornierungen und einer strukturellen Unsicherheit, die Unternehmen zwingt, ihre Logistikzyklen und Lagerbestände zu überdenken. Die Belastung durch das ETS-System, das bis zu 40 Prozent der Überfahrtskosten ausmacht, verschärft die ohnehin schon kritische Situation zusätzlich“, sagte Regionalsekretär Aldo Salaris, der zusammen mit der Gebietskoordinatorin Angela Desole an der Veranstaltung teilnahm.
Der Zwischenstopp in Porto Torres ist lediglich der Ausgangspunkt einer Tour durch die wichtigsten Häfen der Insel, die die Gruppe nach der Vorlage des Antrags auf Umsetzung des Inselprinzips für Waren an den Regionalrat unternahm.
„Der Gütertransport von und nach Sardinien muss als unverzichtbare Dienstleistung anerkannt werden, wie es in anderen europäischen Ländern bereits der Fall ist. Wir brauchen strukturelle Kompensation, ein stabiles Modell territorialer Kontinuität, die Einführung eines maximalen nachhaltigen Frachttarifs und Planungssicherheit für die dort Beschäftigten“, fügt Salaris hinzu.
