Ein Leck in der Pipeline, die Saras mit einem Öltanker verband, führte zwischen dem 27. und 28. Dezember 2019 zum Austritt von rund 600 Kilogramm flüssigem Paraffin ins Meer. Ein Teil davon erstarrte und wurde an Land gespült. Wegen dieses Vorfalls (am Pier von Impianti Nord) sprach Richter Michele Contini vom Gericht in Cagliari gestern Vormittag den Werksleiter Antonello Cogoni frei, der für die Schiffs- und Umweltschutzmaßnahmen von Saras verantwortlich war. Nach Abschluss der Ermittlungen durch Staatsanwalt Andrea Vacca wurde er wegen fahrlässiger Umweltverschmutzung angeklagt. Beim Umladen der flüssigen Substanz auf ein Schiff (rund 760 Liter) gelangte ein Teil des Paraffins aufgrund eines Risses in der Pipeline ins Meer.

Der Vorfall wurde sofort dokumentiert und war weithin sichtbar, da das Kohlenwasserstoffgemisch erstarrte und teilweise am Strand landete. Antonello Cogoni wurde während des langwierigen Prozesses vor mehreren Richtern von Rechtsanwalt Alfredo Diana verteidigt, der nachweisen konnte, dass keine strafrechtlichen Anklagepunkte vorlagen. Daraufhin sprach der Richter den Manager am Ende der Beratungen vollständig frei.

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