Glühende Hitze und eine seit Wochen defekte Klimaanlage. Aus dem Onkologischen Krankenhaus von Cagliari erreichen uns Berichte über Ärzte, die sich unwohl fühlen, und Patienten (Krebspatienten) , die gezwungen sind, in langen Schlangen – im dritten oder fünften Stock – nach Luft zu ringen . Oftmals sind sie dort zur Chemotherapie.

Arnas versprach sofortiges Handeln. Doch das Problem ist trotz eines an die Unternehmensleitung gerichteten Briefes, der von 18 ärztlichen Direktoren unterzeichnet wurde, weiterhin ungelöst.

Die Sicherheitsbeauftragten der Beschäftigten von Businco haben heute einen Hilferuf an Spresal, den für Arbeitssicherheit und Prävention zuständigen Gesundheitsdienst der örtlichen Gesundheitsbehörde, gerichtet. In dem Schreiben wird „eine dringende Inspektion aufgrund der gravierenden Probleme gefordert, die bei Nutzern und Mitarbeitern durch die defekte Klimaanlage in den Flügeln A und B, dem Hauptgebäude, dem Ticketschalter, der medizinischen Leitung und dem Gebäude der Pathologischen Anatomie des Krankenhauses von Businco entstehen“.

Die Meldungen haben sich gehäuft, doch bisher bestand das einzige Ergebnis in einer Entschuldigung der Gesundheitsbehörde.

Il segretario provinciale della Fials di Cagliari, Paolo Cugliara

Der Notstand führt zu Beschwerden seitens der Gewerkschaft, wie beispielsweise der von Paolo Cugliara, dem Provinzsekretär von FIALS: „Unter diesen Bedingungen können wir weder arbeiten noch Patienten behandeln. Besonders besorgniserregend ist die Situation durch das völlige Fehlen verlässlicher Ansprechpartner innerhalb der Leitung, ein institutionelles Schweigen, das Mitarbeiter und Patienten im Stich lässt“, wirft der Gewerkschaftsvertreter vor und fasst die kritischen Punkte des Notstands zusammen:

  • Personalabteilung (Brotzu): Arbeiter mussten stundenlang in unhygienischen Umgebungen nach Luft schnappen und ignorierten dabei grundlegende Hygienevorschriften am Arbeitsplatz.
  • Zweiter Stock (Businco): Extrem heiße Räume auf einer Onkologiestation, wo besonders empfindliche Patienten und medizinisches Personal unmenschlichen thermischen Belastungen ausgesetzt sind.

Fials erklärt, es reiche nun, und warnt das Unternehmen: Die zentralen Klimaanlagen müssten unverzüglich wiederhergestellt, mobile Notstromaggregate installiert und gefährdete Patienten verlegt werden. Es sei keine Zeit mehr für Bürokratie; Antworten seien jetzt nötig, sonst würden umgehend Schutzmaßnahmen ergriffen.

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