Olbia, eine Frau, die zu Hause zu viele Zigaretten rauchte, wurde wegen Lärmbelästigung durch Emissionen untersucht.
Der anhaltende Rauch aus seinem Haus hätte auch die Häuser seiner Nachbarn beeinträchtigt und ebenfalls Atemwegsprobleme bei einem Kind verursacht.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Wegen einer Belästigung durch Gase, Dämpfe und Ausdünstungen (Artikel 674 des Strafgesetzbuches) wurde Anzeige erstattet. Die Frau wird beschuldigt, in ihrer Wohnung stark geraucht zu haben, wodurch, so Staatsanwalt Gianmarco Vargiu, „ständig, unkontrolliert und äußerst störend eine unerträgliche Menge Rauch“ in die Wohnung der Nachbarn eindrang. Dieser Straftatbestand bezieht sich hauptsächlich auf Fälle von Umweltverschmutzung sowie auf Staub und Dämpfe, die „von Industrie- oder Bautätigkeiten stammen“.
In Olbia lag das Problem jedoch in einem Mehrfamilienhaus. Staatsanwalt Vargiu wirft einer Frau, vertreten durch Rechtsanwalt Pietro Pittalis, vor, ununterbrochen und stark „in der Nähe der Veranda der Nachbarwohnung“ geraucht zu haben. Der Rauch werde als massiv, anhaltend und gesundheitsschädlich beschrieben. Laut Staatsanwaltschaft habe die Vermieterin ihren Gästen dasselbe Verhalten erlaubt, dessen sie selbst beschuldigt werde.
Den Dokumenten zufolge wurde im Juli 2023 ein Kind mit einer Atemkrise in die Notaufnahme des Krankenhauses Giovanni Paolo II eingeliefert. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass in dem Haus in der Via Levi trotz der ausdrücklichen Aufforderung der 118 Mitarbeiter des Gesundheitswesens, damit aufzuhören, weiter geraucht wurde. Die Verteidigung hat gegen das Urteil Berufung eingelegt, und der Fall wird nun von der Richterin Adriana Grandolfo am Gerichtshof von Tempio verhandelt.
