Olbia, 9-jähriges Mädchen stirbt an Überdosis: Prozess enthüllt Höllensituation zu Hause
Ständige Gewalt gegen die Mutter des kleinen Mädchens, verfolgt von ihrem Partner: Sie war sogar gezwungen, aus dem Krankenhaus zu fliehen, um ihm zu entkommen.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Bis zu dreimal wöchentlich wurde sie überall geschlagen und bedroht, vor den Augen ihrer Tochter gedemütigt, auf einer kalten Veranda eingesperrt und schließlich gezwungen, aus dem Krankenhaus in Olbia, wo sie behandelt wurde, zu fliehen, um ihrem Partner zu entkommen. So sah das Leben einer Frau, Mutter eines kleinen Mädchens, fast zwei Jahre lang aus.
Ein alptraumhaftes Leben bildet den Hintergrund für einen schwerwiegenden Vorfall, der sich vor drei Jahren in Olbia ereignete. Die neunjährige Tochter der Frau wurde nach einer Kokainüberdosis ins Krankenhaus eingeliefert. Gestern wurde der Fall vor den Richtern des Tempio-Tribunals anhand mehrerer Zeugenaussagen rekonstruiert. Im Prozess ist der Partner der Frau wegen Misshandlung und Stalking angeklagt. Ein dramatischer Fall, da das Verfahren gegen den Mann erst nach den Ermittlungen zum Kokainkonsum des Kindes eingeleitet wurde.
Das kleine Mädchen erzählte den Ermittlern alles, nicht nur die Ereignisse, die zu ihrer Einweisung ins Krankenhaus führten, sondern auch die Erlebnisse ihrer Mutter im Alltag. Laut Anklageschrift und Zeugenaussagen der Staatsanwaltschaft wurde die Frau mutmaßlich in Alghero, in Rom während eines Urlaubs (wo sie im Krankenhaus behandelt wurde) und in Olbia im Fausto-Noce-Park geschlagen. Ihr Partner wird von Rechtsanwalt Giampaolo Murrighile vertreten, während sie sich der Zivilklage angeschlossen hat und von Rechtsanwältin Maria Assunta Argiolas unterstützt wird.
Andrea Busia
