Nuoro, Stadträtin Demurtas antwortet dem Redentore: „Das sind schwerwiegende und widersprüchliche Anschuldigungen.“
Die Reaktion auf den Angriff durch den Vizepräsidenten der Kulturkommission und Oppositionsstadtrat Antonello CuccaDas Fest des Erlösers (Foto von Renzo Gualà - Archiv L'Unione Sarda)
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„Die jüngst kursierenden Äußerungen über das Redentore-Festival sind im Tonfall ernst, im Inhalt jedoch widersprüchlich.“ Kulturstadträtin Natascia Demurtas äußert sich zu dem politischen Streit um die Festivalplanung und weist Vorwürfe mangelnder Transparenz und angeblichen „Copy-and-Paste“ zurück.
„Von Entscheidungen, die in ‚geheimen Räumen‘ getroffen wurden, spricht man falsch; das nährt ein verzerrtes Bild der Arbeit der Verwaltung“, erklärt sie und stellt klar, dass die Treffen „in institutionellem Rahmen, öffentlich und transparent“ stattgefunden hätten. Zum Programm präzisiert die Stadträtin: „Es handelt sich nicht um ein ‚Copy-and-Paste‘: Es wurde lediglich ein Leitsatz verabschiedet, um an einer regionalen Ausschreibung teilzunehmen, deren Projekt sich noch in der Entwicklungsphase befindet.“
Demurtas erinnert daran, dass das Redentore-Projekt „nicht erst heute begonnen hat“, sondern bereits 2025 unter Beteiligung lokaler Vereine ins Leben gerufen und 2026 mit Bürgerversammlungen fortgesetzt wurde. „Das Dokument befindet sich noch im Aufbau und kann ergänzt werden“, fügt er hinzu und fordert „eine ernsthafte, nachvollziehbare und partizipative Arbeit“. „Der Redentore ist ein Ereignis, das die Identität der Stadt prägt und nicht auf bloße Polemik reduziert werden kann“, schließt er.
Heute Morgen griff der Vizepräsident des Kulturausschusses und Oppositionsstadtrat Antonello Cucca die Stadträtin scharf an. Er warf ihr „Visionslosigkeit vor, da sie die Arbeit des Ausschusses ignoriert“ und bei der Programmgestaltung lediglich bestehende Programme kopiert habe. Die Vorsitzende des Kulturausschusses, Paola Siotto, ein Mitglied der Mehrheitsfraktion, trat kurz darauf ebenfalls zurück und begründete dies mit einer „unterschiedlichen Auffassung von Nuoros Kulturpolitik“.
