Neun Jockeys wegen Reitens ohne Genehmigung verurteilt: 40 € Geldstrafe und Anwaltskosten.
Ihnen wurde vorgeworfen, am 29. Juni 2022 an der Demonstration teilgenommen zu haben, ohne die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Ein symbolisches Urteil, das jedoch die Debatte zwischen Tradition und Einhaltung von Sicherheitsvorschriften neu entfachen dürfte. Richter Filippo Orani vom Gericht in Nuoro verurteilte neun Reiter, die an der Ausgabe 2022 von Sa Vardia, dem spektakulären und traditionsreichen Pferderennen, das alljährlich am Fest der Heiligen Peter und Paul die Straßen von Orgosolo belebt, beteiligt waren.
Jeder der Angeklagten wurde zusätzlich zu den Gerichtskosten mit einer Geldstrafe von 40 € belegt. Die Entscheidung fällt am Ende eines Verfahrens, an dem Enrico Buffa, Vincenzo Corrias, Francesco Cossu, Pietro Gesuino Cubeddu, Marco Filindeu, Emiliano Monni, Andrea Muggianu und Graziano Rubanu beteiligt waren, vertreten durch die Anwälte Antonello Cao, Giuseppe Floris, Marco Basolu, Michele Mannironi und Margherita Bragagliu.
Die neun Angeklagten wurden beschuldigt, am 29. Juni 2022 ohne die erforderlichen Genehmigungen und Sicherheitsvorkehrungen an der Demonstration teilgenommen zu haben und damit gegen das Königliche Dekret 773 von 1931, das die Gesetze zur öffentlichen Sicherheit regelt, verstoßen zu haben. Sie wurden von Polizeibeamten identifiziert, die nach Abschluss ihrer Ermittlungen Anklage erhoben. Während des Prozesses betonte die Verteidigung die tiefgreifende historische, anthropologische und religiöse Bedeutung von Sa Vardia, einem der bewegendsten Ereignisse für die Gemeinde Orgosolo. Die Staatsanwaltschaft beantragte ebenfalls einen Freispruch. Diese Argumente konnten das Gericht jedoch nicht überzeugen.
