Die Anlandungen von Migranten an den Küsten Südsardiniens dauern unvermindert an.

Zwischen gestern Nachmittag und heute Morgen kamen 65 weitere an, zusätzlich zu den 34 aus den vorangegangenen 24 Stunden.

Die Polizeikräfte, die das Meer und die Küste patrouillieren, leisten hervorragende Arbeit.

Elf Personen wurden in Capo Teulada aufgespürt. Neunzehn weitere, darunter eine Frau und vier Minderjährige, wurden in Sant'Antioco festgenommen. Die Guardia di Finanza nahm anschließend acht weitere Personen in derselben Gegend fest, während die Carabinieri fünf Personen in Teulada verhafteten.

Die Guardia di Finanza war heute Morgen ebenfalls im Einsatz, um ein kleines Boot mit 15 Männern und einer Frau an Bord zu kontrollieren. Schließlich blockierte die Hafenbehörde bei Capo Spartivento ein zweites kleines Boot mit sechs Personen.

Die Route zwischen Algerien und Sulcis wird dank günstiger Wetter- und Seebedingungen, die nicht von Störungen geprägt sind, weiterhin befahren.

Nach einer weiteren Überprüfung werden alle Ausländer in das erste Aufnahmezentrum in Monastir gebracht, wo die Zahl der Migranten weiter wächst.

(Unioneonline)

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