NeonElio und die Tenore von Neoneli feiern fünfzig Jahre Tradition
Eine Show, in der die uralten Rhythmen des sardischen Tenorgesangs mit vokalen Erfindungen und ironischen Neuinterpretationen koexistieren.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Es ist die Geschichte einer Freundschaft, die heute, Donnerstag, in der Triennale di Milano Gestalt annimmt. Sie begann in den frühen 1990er-Jahren, als Stefano Belisari, alias Elio, Frontmann von Elio e le Storie Tese, den Tenores di Neoneli zum ersten Mal begegnete. Keine erzwungene Verschmelzung zweier Welten, sondern eine respektvolle Verbindung der markanten Stimmen von Tonino Cau, Peppeloisu Piras, Ivo Marras, Roberto Dessì und Angelo Piras mit Elios vielseitigem und unkonventionellem Stil. Aus dieser Begegnung entstand NeonElio, eine Show, in der die uralten Rhythmen des sardischen Tenorgesangs mit vokalen Erfindungen und ironischen Neuinterpretationen, das Heilige mit dem Profanen, die Inseltradition mit frechen Texten verschmelzen.
Das Konzert wird zweimal aufgeführt, um 19:30 Uhr und um 21:00 Uhr, und ist Teil des Programms der Voce Triennale, „des Festivals, das sich entschieden hat, dieses Projekt der Öffentlichkeit vorzustellen, um zu zeigen, dass Tradition, wenn sie wirklich lebendig ist, nicht einbalsamiert werden muss, um zu überleben“, wie Tonino Cau betont.
Für die Tenöre endet ihre Feier zum fünfzigjährigen Jubiläum jedoch nicht in Mailand. Am Samstag, dem 21. Februar, öffnet die Kirche Carmine in Oristano ihre Pforten für „Omines, ammentos“, eine musikalische Reise in das kollektive Gedächtnis einer Gemeinde. Der Abend wird durch die besondere Mitwirkung des Duos Mascia, bestehend aus Orlando und Eliseo, bereichert, die das Programm mit ihren Stimmen bereichern werden. Die Harmonien des Tenorgesangs werden durch die stimmungsvollen Räumlichkeiten der Kirche Carmine, einer wahren Perle des sardischen Rokoko, verstärkt, wo das polyphone Zusammenspiel der Männerstimmen Ausdruck und Tiefe findet und eine emotionale Begegnung ermöglicht, wie sie nur wenige Orte bieten können.
„Omines, ammentos“ (wörtlich: „Männer, Erinnerungen“) wird mehr als ein Konzert sein; es wird eine Reise in das kollektive Gedächtnis einer Gemeinschaft, ein verbindendes Element zwischen Vergangenheit und Gegenwart durch die ergreifende Kraft der Musik. Ein unvergessliches Erlebnis für alle, die in die authentischste Seele Sardiniens eintauchen möchten.
