In nur gut 60 Tagen des Konflikts zwischen dem Iran und den USA hat die Wirtschaft einen beispiellosen Einbruch erlitten, und wie so oft hat der begrenzte Markt Sardiniens die schlimmsten Auswirkungen zu spüren bekommen, was zu zusätzlichen Kosten von etwa 40 Millionen Euro für Rechnungen, Treibstofftanks, Luft- und Seetransporte sowie Hypotheken geführt hat.

Doch das ist noch nicht alles, denn wenn die Preiserhöhungen im März und April die Kaufkraft der Arbeitnehmer erheblich verringert haben, wird das Risiko, dass die kommenden Monate noch schwieriger werden könnten, immer konkreter.

Einkauf im Supermarkt

Die direkten Folgen? Ein Bummel durch den Supermarkt genügt. Das Verhalten in den Gängen scheint immer gleich zu sein. Kunden bleiben vor den Regalen stehen, prüfen Preise, vergleichen Produkte und entscheiden, ob sie diese in den Einkaufswagen legen. Doch etwas hat sich verändert: Sie schauen auf den Preis, bevor sie überhaupt das Produkt betrachten, das dann oft wieder an seinen ursprünglichen Platz zurückgestellt wird und die Einkaufswagen leerer zurücklässt.

Der Lebensmitteleinkauf erfolgt nicht mehr automatisch, sondern ist eine ständige Entscheidung zwischen dem, was man braucht und was man sich leisten kann.

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