Gestern Abend gab es an Bord der MSC Splendida einen besorgniserregenden Zwischenfall: Eine 59-jährige Schweizer Passagierin erkrankte während der Fahrt von Cagliari nach Palermo. Bei der Frau wurde eine vermutete Hirnblutung diagnostiziert, und sie musste umgehend an Land gebracht werden.

Der Alarm wurde gegen 20:00 Uhr ausgelöst, als die Schiffsführung die Einsatzzentrale des 13. Seenotrettungszentrums (MRSC) in Cagliari kontaktierte. Nach Rücksprache mit dem Internationalen Radiomedizinischen Zentrum (CIRM) und Beurteilung des Zustands des Passagiers wurde das Küstenwachen-Patrouillenboot CP 2100 entsandt.

Nachdem die Besatzung das Schiff erreicht hatte, wurde die Frau an Bord genommen und das Schiff nahm Kurs auf den Hafen von Cagliari. Die Rettungsaktion endete gegen 21:30 Uhr, als die 59-Jährige an den Rettungsdienst 118 übergeben wurde. Anschließend wurde sie ins Krankenhaus Brotzu gebracht, wo sie behandelt und medizinisch untersucht wurde.

Die Operation ist Teil der maritimen Such- und Rettungsmaßnahmen, die von den Einsatzzentralen der Seefahrtsdirektion Cagliari koordiniert werden und für den zentralen und südlichen Teil Sardiniens zuständig sind. An der Rettungsaktion nehmen Patrouillenboote der Küstenwache, Hubschrauber der Hubschrauberstaffel der Küstenwache in Decimomannu sowie Taucher der Einheit teil.

(Unioneonline)

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