Nächtliche Amokläufe von Rollern und Motorrädern mit hoher Geschwindigkeit, sowohl im Zentrum als auch am Stadtrand, sind ein Phänomen, das in Porto Torres ein Klima der Verzweiflung und Angst um den öffentlichen Frieden und die Sicherheit erzeugt.

Eine wahre Plage: Von Mitternacht bis vier Uhr morgens heulen und drehen ausgebrannte Motorräder auf den Hinterrädern, der Lärm und die Anwohner machen die Situation unerträglich. Ein sommerlicher Albtraum: Gruppen von Jugendlichen und Kleinkindern strömen auf die Straßen und verwandeln Wohngebiete in Rennstrecken – mit Krawallen, Lärm und völliger Missachtung der Regeln. Die Brennpunkte dieser Moped-Randale sind die Viale Delle Vigne, die Via Tramontana und der zentrale Corso Vittorio Emanuele.

„Im Bereich der Via della Libertà und der Via Tramontana sowie entlang der Küstenstraße herrscht ständig reger Motorradverkehr. Es ist unmöglich, die Fenster offen zu lassen; wir sind gezwungen, uns mit laufender Klimaanlage in unseren Häusern zu verbarrikadieren, was alles andere als ideal ist. Normalerweise hört das Ganze auf, sobald die Carabinieri gerufen werden, aber das ist immer gegen Mitternacht“, klagen Anwohner. Auch auf der Via Sassari und dem Corso Vittorio Emanuele im Stadtzentrum rasen die Motorräder mitten in der Nacht mit hoher Geschwindigkeit vorbei und nehmen dabei keinerlei Rücksicht auf die Anwohner. Dutzende Anzeigen erreichen die Zentrale der Carabinieri. „Ich weiß nicht genau, was man tun kann, aber die Tatsache, dass es plötzlich aufhört, nachdem wir die Polizei gerufen haben, wo ich die mittlerweile unerträgliche Situation gemeldet habe, lässt mich denken, dass man etwas zur Vorbeugung tun könnte, ohne auf den nächtlichen Tumult zu warten“, erklärt ein Bewohner der Zone 167, der schon lange ein Ende dieser regelrechten städtischen Plage fordert.

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