Sardinien erlebte ein Wochenende mit Unwettern und steht erneut vor einer Notlage. Die jüngste Wetterwarnung des regionalen Katastrophenschutzes – gültig bis 9:00 Uhr heute Morgen – wies auf eine gelbe Warnstufe (normale Gefahrenstufe) für Überschwemmungen und hydrogeologische Risiken in den Gebieten von Iglesiente, Campidano, Montevecchio Pischinappiu, Flumendosa Flumineddu, Tirso und Logudoro hin.

Entwurzelte Bäume, eingestürzte Gebäude, beschädigte Straßen, abgedeckte Dächer und überflutete Häuser: Dies ist das vorläufige Ergebnis dieser schwierigen Tage. Die Feuerwehrleute sind unermüdlich im Einsatz, und die Notlage ist noch nicht vorbei.

Die Zahlen verdeutlichen das Ausmaß des Unwetters: Über tausend Feuerwehrleute waren seit dem 11. Februar im Einsatz, mehr als 600 sind in der gesamten Region im Einsatz. Seit letzter Nacht arbeiten die Einsatzkräfte hauptsächlich daran, umgestürzte Bäume zu beseitigen und Straßen und Zufahrten freizuräumen. Allein in der Provinz wurden rund 250 Bäume durch den Wind entwurzelt, wobei die Lage in Muravera, San Vito und entlang der Küste am kritischsten ist.

(Unioneonline/vf)

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