„Mimosen, Mastixsträucher und wilde Olivenbäume wurden gefällt, um den Meerblick ‚zu öffnen‘“, berichtet der Bürgermeister von Siniscola.
Kettensägen im Einsatz an der Küste bei Sa Petra Ruja, Bürgermeister Farris bezieht klar Stellung: „Eine kriminelle Dummheit.“Mimosen, Mastixsträucher und wilde Olivenbäume wurden vielleicht mit einer Kettensäge gefällt, und wahrscheinlich „nur“, um den Blick aufs Meer freizugeben.
In Sa Petra Ruja an der Küste von Siniscola ereignete sich ein Gewaltakt, der heftige Reaktionen auslöste. Bürgermeister Gianluigi Farris meldete den Vorfall nach einer gemeinsamen Untersuchung mit der Stadtpolizei am Vortag. Er rief gestern über die sozialen Medien die Öffentlichkeit dazu auf, sich zu melden.
Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge in der Via Mar di Levante, in der Nähe des Abwasserpumpwerks, in einem Naturschutzgebiet. Der Bürgermeister machte seinem Ärger und seiner Verbitterung keinen Hehl und äußerte sich in den sozialen Medien mit scharfen Worten: „Hier haben wir die Tat eines Idioten mit kriminellen Neigungen erlebt. Ich spreche von einem unserer Mitbürger. Ein Schurke, der im Gebiet von Sa Petra Ruja, genauer gesagt in der Via Mar di Levante, in der Nähe des Abwasserpumpwerks, beschlossen hat, die Mimosen, wilden Olivenbäume, Mastixsträucher und andere Pflanzen, die wir pflegten, zu vernichten, nur um von seinem Haus aus ungestört aufs Meer blicken zu können . Diese Schändlichkeit darf nicht ungestraft bleiben. Sollte also jemand diesen Verbrecher bei der Arbeit beobachtet haben, zögern Sie bitte nicht, ihn der Polizei oder den Carabinieri zu melden. Ich gestehe, ich weiß nicht, ob ich wütender oder verzweifelter bin.“ Ich bin wütend, denn dies ist eine illegale, unmoralische, dumme und feige Tat. Und ich bin bestürzt, denn ich liebe dieses Land und die Natur in ihrer Gesamtheit, und dies ist ein Verbrechen an ihr, noch mehr als an uns, die wir ihren Anblick genießen.“
Dann der Appell: „Wer etwas weiß, soll es sagen. Ohne Angst.“ Die Stadtverwaltung prüft weitere Maßnahmen, bittet die Bürger aber weiterhin eindringlich um Mithilfe bei der Ermittlung der Verantwortlichen für die sogenannte Umweltkatastrophe.
