Mehr als hundert Menschen versammelten sich auf der Piazza Garibaldi, um für das iranische Volk gegen die Ayatollahs zu demonstrieren.
Nach Schätzungen internationaler Menschenrechtsorganisationen wurden etwa 30.000 Menschen verhaftet.(Foto Lapenna)
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Über hundert Menschen versammelten sich heute Nachmittag auf der Piazza Garibaldi, um ihre Unterstützung für das iranische Volk auszudrücken, das gegen das Regime der Ayatollahs protestiert.
An dem Sitzstreik, der von der Tonino Pascali – Sardegna Radicale Association in Zusammenarbeit mit Amnesty International Cagliari organisiert wurde, beteiligten sich verschiedene Gruppen, darunter die Cagliari Democratic Party, Il Manifesto Sardo, die Young European Federalists und die European Federalist Movement.
Ebenfalls anwesend war Stadtplanungsrat Matteo Lecis Cocco Ortu, der bekräftigte, dass die Stadtverwaltung von Cagliari solidarisch mit denjenigen ist, die mutig im Iran auf die Straße gehen und sich buchstäblich dem Schicksal widersetzen.
Schätzungen internationaler Menschenrechtsorganisationen zufolge wurden rund 30.000 Menschen verhaftet, Tausende getötet und ebenso viele gelten noch immer als vermisst. Fotos einiger Opfer waren neben Plakaten, die Gerechtigkeit und ein Ende der Diktatur forderten, bei dem Sitzstreik zu sehen.
Eine Strohpuppe des Obersten Führers Ayatollah Khamenei wurde unter Rufen wie „Freiheit“ und „Gerechtigkeit für Iran“ verbrannt, die auch von einigen anwesenden Iranern gesungen wurden. Die iranische Flagge wurde ebenfalls geschwenkt. Nicht die aktuelle Flagge der Islamischen Republik, sondern das Emblem mit Löwe und Sonne, die offizielle Flagge des asiatischen Landes bis 1979.
