„Medizin im Krankenhaus Brotzu, unmenschliche Bedingungen für Patienten und Personal“: die Beschwerde der USB.
Gewerkschaftsvertreter Gianfranco Angioni: „Diejenigen, die Patienten pflegen, erkranken. Betten auf den Fluren: eine untragbare Situation.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
„Die tägliche Situation in den Abteilungen für Innere Medizin und Notfallmedizin des Brotzu-Krankenhauses hat mittlerweile alle Grenzen des Erträglichen überschritten. Wir befinden uns in einer kritischen Lage: Patienten müssen auf den Fluren warten, das Gesundheitspersonal ist am Ende seiner Kräfte, und die Organisation kämpft darum, Mindeststandards in der Versorgung zu gewährleisten.“
Die Beschwerde von Gianfranco Angioni, dem Geschäftsführer von USB Sanità und Sicherheitsbeauftragten der Arbeiter, wird durch eindeutige Bilder untermauert.
„Wir werden täglich Zeugen verzweifelter Szenen“, fährt der Gewerkschaftsvertreter fort. „Patienten werden auf den Fluren behandelt, wo die Versorgung zwar stattfindet, aber unter enormen Schwierigkeiten. Auch die Pflegekräfte erkranken, arbeiten unter extremen Bedingungen und setzen ihre Arbeit fort, obwohl sie wissen, dass sie hohen Risiken ausgesetzt sind. Dieser Zustand ist nicht länger hinnehmbar.“
Ein weiteres schwerwiegendes Problem betrifft Patienten der Medizinischen Abteilung: „Sie werden häufig zur Unterstützung anderer Abteilungen eingesetzt. Dies zwingt Ärzte dazu, zusätzliche Schichten und Besuche außerhalb ihres normalen Zeitplans zu übernehmen, was das Risiko für die Patientensicherheit und die Gesundheit des Personals erhöht.“
Auf den Fluren fehlt es offensichtlich an der grundlegendsten Sicherheitsausrüstung: Es gibt keine Vorkehrungen für medizinische Gase, Notrufknöpfe oder Nachttische, und die Patienten sind Zugluft ausgesetzt. All dies verschlimmert den ohnehin schon fragilen Zustand der Patienten zusätzlich.
Wenn die Mitarbeiter alles tun, um den Service zu gewährleisten, „ist es nicht mehr akzeptabel, die Betreiber allein zu lassen: Es bedarf konkreter Ressourcen, Organisation und Unterstützung.“
(Unioneonline/E.Fr.)
