Mann stirbt nach Sturz von Abschleppwagen in Olbia: Vier Verdächtige
Durchbruch im Fall von Smeraldo Luzzi, der am 22. Juni 2024 nach mehr als einem Monat voller Qualen verstarb.Die Staatsanwaltschaft von Tempio (Archiv L'Unione Sarda)
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Im Fall des Todes von Smeraldo Luzzi, der sich am 22. Juni 2024 in Olbia nach über einem Monat voller Qualen ereignete, wurde ein Durchbruch erzielt. Luzzi starb an den schweren Verletzungen, die er sich bei einem Sturz von einem Mietwagen-Abschleppwagen zugezogen hatte. Staatsanwalt Alessandro Bosco hat Anklage gegen vier Verdächtige wegen fahrlässiger Tötung erhoben.
Bei den Verdächtigen handelt es sich um den Inhaber der Autovermietung, den Sicherheitsbeauftragten des Unternehmens mit Sitz in Olbia und zwei Rettungssanitäter. Dem Arbeitgeber und dem Kollegen des Opfers wird vorgeworfen, keine Maßnahmen zur Unfallverhütung umgesetzt zu haben. In der Anklageschrift wird das Opfer als „faktischer Arbeitnehmer“ bezeichnet, der im Interesse des Unternehmens ohne gültigen Vertrag beschäftigt war. Die beiden werden von Rechtsanwalt Gerardo Giacu vertreten.
Zwei Notfallmediziner, die beiden von Gabriele Mariotti und Pierangelo Loddo verteidigten Spezialisten, werden ebenfalls untersucht. Laut Staatsanwaltschaft sollen die Ärzte Luzzi am 10. Mai 2024 (dem Tag des Unfalls) die Einweisung verweigert haben. Nachdem sie bei dem Opfer zu Hause eingeschritten waren, sollen sie Luzzis Weigerung, sich einweisen zu lassen, als „Ausdruck einer Entscheidung gegen den Transport“ interpretiert haben. Die Staatsanwaltschaft schreibt jedoch, dass der Patient aufgrund seines Schädel-Hirn-Traumas „nicht in der Lage war, die potenziell tödlichen Folgen einer Behandlungsverweigerung zu begreifen“. Luzzis Familie wird von der Anwältin Stefania Gottero vertreten.
