Sie wurden vor der Stadtbibliothek, neben dem Corso Umberto und auf der Piazza Sant'Antonio installiert – an zentralen Punkten der Stadt. Die beiden automatisierten externen Defibrillatoren, eine Spende der Gemeinde, wurden durch eine Spendenaktion der Social-Media-Gruppe „Sei di Macomer se…“ (Du bist aus Macomer, wenn…) im Rahmen des Projekts „Doppelter Herzschlag der Solidarität“ angeschafft. Diese einzigartige Initiative setzt Solidarität in eine konkrete Geste um, die Leben retten kann.

Die Initiative entstand aus einer gemeinsamen Reflexion innerhalb der Gruppe, die das Bewusstsein für die Bedeutung lebensrettender Maßnahmen und den Einsatz eines Defibrillators schärfte . Sie wurde von der Administratorin der Social-Media-Gruppe, Gianfranca Deriu, initiiert und von anderen Gruppenmitgliedern wie Simona Castori, Umberta Pusceddu, Antonella Martini und Marco Benevole begrüßt. So entwickelte sich ein Projekt, das dank des Engagements vieler stetig wuchs.

Diese Initiative wurde durch die Zusammenarbeit mit der Avis-Filiale in Macomer unter der Leitung von Präsident Francesco Sussarellu gestärkt, der ohnehin die Anschaffung eines externen Defibrillators geplant hatte. So entstand das Projekt „Doppelter Herzschlag der Solidarität“, dessen Name die tiefe Bedeutung eines gemeinsamen Engagements zum Ausdruck bringt. Die Resonanz vor Ort war überwältigend. Zahlreiche Anwohner und Geschäftsleute, nicht nur aus Macomer, beteiligten sich an der Anschaffung der beiden Defibrillatoren. Viele stellten Spendenboxen in ihren Geschäften auf und trugen so zu einer breiten und partizipativen Spendenaktion bei. Neben der Solidarität wurde auch der Schulung große Bedeutung beigemessen. Marco Benevole entwarf nicht nur das gesamte Grafikdesign der Initiative, sondern organisierte auch einen kostenlosen Schulungstag zu lebensrettenden Maßnahmen und der Anwendung von AEDs im Maart Intermodale.

Diese Veranstaltung wurde durch das Engagement von Trainern wie Danilo Masala und Giorgio Sanna ermöglicht, die ihr Fachwissen unentgeltlich zur Verfügung stellten. Giordano Communication Srl unterstützte die Veranstaltung durch den Druck der Informationsmaterialien und die Erstellung der Aufkleber für die Geräte. Die Gemeinde übernahm die technische Installation und stellte die Stromversorgung sicher. Die Geräte sind für alle frei zugänglich, und aus dieser Erfahrung entstand der gemeinsame Wunsch, weiterhin kostenlose Schulungen anzubieten, um die Erste-Hilfe-Kultur weiter zu verbreiten. „Eine Geschichte über Gemeinschaft, Zusammenarbeit und gemeinsame Verantwortung“, so die Initiatoren des Projekts, „denn wenn eine Idee von vielen aufgegriffen und unterstützt wird, kann sie sich wirklich zu etwas entwickeln, das für alle einen Unterschied macht.“

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