Lärm, laute Musik und ein Steinhagel. Für die Anwohner der Via Azuni, nur wenige Schritte vom Zentrum von Porto Torres entfernt, ist die Situation unerträglich geworden. Am Samstagabend traten Vandalen, eine Gruppe Jugendlicher, die Eingangstür eines Gebäudes ein.

„Das Leben hier ist unerträglich geworden, man findet keine Ruhe mehr“, klagt Agostino Dessì, ein Anwohner vor dem neuen Platz an der Via Azuni, der vor einigen Monaten an der Ecke Via Petronia eingeweiht wurde. Der kürzlich erworbene Wohnungsbesitzer erstattete Anzeige bei den Carabinieri und dem Stadtrat wegen des ständigen Lärms, vor allem nachts, und der unerträglich lauten Musik. Diese mache es Kindern und Erwachsenen schwer, sich zu erholen, und störe die öffentliche Ruhe. Hinzu kommen Steinwürfe gegen die Fenster und ein Steinwurf-Vorfall mit Beteiligung von Jugendlichen.

Der jüngste Vandalismusfall ereignete sich erst letzten Samstag. „Um 21:30 Uhr klingelte es an der Tür, und unmittelbar danach war ein lauter Knall zu hören. Jemand hatte die Haustür von außen eingetreten und dabei deutliche Spuren hinterlassen, bevor er flüchtete“, erklärt Dessì. „Ich suchte die Gegend ab, um die Täter zu finden. Zwei Zeugen berichteten mir, sie hätten junge Männer weglaufen sehen – junge Männer in Schwarz und mit Kapuzenjacken.“ Dieselben Männer, die auch auf dem kleinen Platz an der Via Azuni gesehen wurden. „Ich habe der Polizei ein Phantombild gegeben“, fügt der Besitzer hinzu, „und anscheinend wurden sie identifiziert. Zwei von ihnen klopften sogar an die Tür, um sich zu entschuldigen und sagten, es sei ein missglückter Streich gewesen.“ Der Schaden ist jedoch noch immer vorhanden, und die Anwohner haben die Geduld verloren. Das Gebiet wird ständig von Jugendlichen heimgesucht, die, insbesondere an Wochenenden und Feiertagen, den Platz nutzen, um Lärm zu machen, Steine zu werfen und die Fenster und Türen von Häusern zu beschädigen, was bei den Anwohnern für große Unruhe sorgt.

© Riproduzione riservata