La Maddalena, Restaurierung in der Endphase von „La Procellaria“
Ein Denkmal, das 1949 von Carlo Fontana auf dem Scoglio Roma gegenüber der Insel Santo Stefano geschaffen wurde.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Restaurierung von „La Procellaria“, dem 1949 von Carlo Fontana auf dem Scoglio Roma vor der Insel Santo Stefano errichteten Denkmal zum Gedenken an die gefallenen Soldaten des Schlachtschiffs Roma und der Zerstörer Da Noli und Vivaldi, die im September 1943 versenkt wurden, befindet sich in der Endphase. Die Arbeiten werden rechtzeitig zu den Gedenkfeiern im September abgeschlossen sein, bei denen das Projekt und seine Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Restaurierung ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der Aufsichtsbehörde für Archäologie, Bildende Kunst und Landschaft der Provinzen Sassari und Nuoro und dem Westlichen Marinekommando. Die Leiterin der Aufsichtsbehörde, Monica Stochino, trieb das Projekt voran, nachdem das Kommando unter Admiral Enrico Pacioni den bedenklichen Zustand des Denkmals gemeldet hatte. „La Procellaria“ erinnert an die gefallenen Soldaten des Schlachtschiffs Roma und der Zerstörer Da Noli und Vivaldi, die im September 1943 nach dem Waffenstillstand von Cassibile versenkt wurden. Insbesondere wurde die Roma in den Gewässern vor der Insel Asinara von deutschen Flugzeugen getroffen, während das italienische Marinegeschwader, das nach der Bekanntgabe des Angriffs am 8. September von La Spezia aus in Richtung der von den Alliierten bestimmten Häfen unterwegs war. Über 1.500 Mann starben bei dem Angriff, darunter auch der Flottenkommandant Admiral Carlo Bergamini.
Die aufgrund höchster Dringlichkeit angeordnete Maßnahme zielt darauf ab, das Bauwerk zu sichern und seinen Verfall sowie einen möglichen Einsturz zu verhindern. Es handelt sich um eine besonders komplexe Baustelle: Das Denkmal ist nur auf dem Seeweg erreichbar und steht auf einem isolierten Felsvorsprung. Die mit bronzenen Skulpturen verzierte Granitsäule ist zudem seit Jahrzehnten den Einflüssen von Salzsprühnebel, starken Winden und Witterungseinflüssen ausgesetzt.
