La Maddalena, Pater Bastianino Pirino kehrt nach einem schweren Unfall zum Altar zurück: „Der Glaube hat mir Kraft gegeben.“
Der Priester hat nach 18 Monaten im Krankenhaus und während seiner Rehabilitation die Messe wieder aufgenommen: „Ich habe dank Gott und der Fürsorge der Ärzte überlebt.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Achtzehn Monate im Krankenhaus, auf der Intensivstation, in der Wirbelsäulenabteilung und anschließend ein langes Rehabilitationsprogramm, das bis heute andauert. Don Bastianino Pirino, 51, Militärgeistlicher, kehrte vor wenigen Tagen nach La Maddalena zurück, nachdem ihn vor zwei Jahren ein schwerer Autounfall tiefgreifend verändert hatte. Auf der Insel traf er sich mit Gläubigen und Militärangehörigen, zelebrierte die Messe, nahm Abschied und packte seine Habseligkeiten. Sein Nachfolger wird in wenigen Tagen ernannt.
„ Mir geht es heute recht gut, ich setze meine Rehabilitation fort. Die Zeit wird es zeigen“, sagt er. Er hat einige sehr schwierige Monate durchgemacht, die er – „ Gott sei Dank, aber auch dank der Fürsorge der Ärzte und des gesamten medizinischen Personals“ – von der Intensivstation in Sassari bis zur Wirbelsäuleneinheit in Cagliari bewältigt hat. Don Pirino betont die Unterstützung, die er während seiner Krankheit von der Marine erhielt: „Sie haben mich nie im Stich gelassen.“ Heute lebt er im Knabenseminar in Sassari, unterstützt von seiner Familie und seinen Freunden. Er hofft, in Zukunft eine geistliche Einrichtung zu finden, wo er seine Physiotherapie fortsetzen und gleichzeitig seinen priesterlichen Dienst ausüben kann.
Denn die Krankheit hat seine Berufung nicht ausgelöscht. Don Bastianino feiert sogar wieder die Messe. Diese Rückkehr zum Altar ist auch Teil seiner Rehabilitation. „18 Monate lang habe ich die Patene nicht berührt. Meine Hände mussten fast wie die eines Kindes von vorne anfangen und wieder lernen, eine Flasche, ein Glas, überhaupt irgendetwas zu greifen.“ Selbst das Halten der Hostie ist daher eine Leistung. „Mit der großen Hostie komme ich schon besser zurecht, aber mit den kleinen, die an die Gläubigen ausgeteilt werden, muss ich noch üben. Im Moment wird die Kommunion von außerordentlichen Kommunionhelfern ausgeteilt.“ Alles andere während der Feier liegt jedoch wieder in seinen Händen.
Don Pirino setzt weiterhin seine Hoffnungen in Medizin und Forschung, insbesondere im Bereich der Rückenmarksverletzungen. Doch neben der Wissenschaft bleibt der Glaube bestehen: „ Ich hoffe, der Herr hat einen Plan für mich, der dem Wohl der Kirche dienen kann.“ Ein Plan, der gerade aus dem Zeugnis der Gebrechlichkeit entstehen könnte. „Ich möchte meine Erfahrungen in die Gemeinden einbringen. Selbst in meinem Zustand kann ich Zeugnis ablegen.“ Und dafür, so schließt er, „bete ich weiter.“
