Das Thema erforderte Talent, Kreativität und Fantasie – allesamt mit Stift und Papier zu Papier gebracht. „Künstliche Intelligenz erzeugt keine Emotionen; man muss sie selbst erschaffen“, erklärten die talentierten Lehrer. Die Schüler der Asproni Classical High School in Nuoro bewiesen, dass sie Worte im Herzen tragen.

Das Satta-Institut war (dank der endlosen Arbeit in Asproni) Gastgeber der vierzehnten Ausgabe des Preises, der Bachisio Floris, dem Vater von Giovanni, einem ehemaligen Asproni-Studenten, gewidmet war. Zur Jury gehörten Annamaria Pedaccini Floris (Präsidentin) sowie die Kommissare Daniela Floris, Virginia Mariane und Giacomo Mameli.

Dreißig Arbeiten wurden eingereicht, darunter zahlreiche Gedichte und Antikriegstexte. Viele wählten Sardisch, ihre Muttersprache, die ihnen so vertraut ist. Sie alle gewannen, weil sie sich mutig einsetzten und ihre klaren Stimmen in der heutigen Zeit erklingen ließen. Den ersten Platz belegte Viola Santoni Corrias aus der Klasse 2b. In ihrem Essay schrieb sie: „Ein Buch inmitten von Trümmern ist wie eine Vision in der Wüste.“ Der zweite Platz ging an Paolo Pisano (Klasse 3a), der dritte an Greta Vitzisai (Klasse 4c), der vierte an Matilde Mastio (Klasse 2a) und der fünfte an Francesco Salis (Klasse 4a). Die Studierenden erhielten ein Stipendium der Banco di Sardegna.

„Es funktioniert als Chance, die Möglichkeiten zu nutzen, die Studierende bieten. Mein Vater war jemand, der nach Chancen suchte“, sagte Giovanni Floris. „Ich denke, dieses Stipendium funktioniert, weil es eine gemeinsame Möglichkeit bietet, an etwas Schönem teilzuhaben.“ Die Laudatio für den ersten Platz lautet: „Ein wirkungsvoller Kontrast von Emotionen und Bildern, in dem die Realität vorherrscht, aber die Realität der Vorstellungskraft nicht zerstört. Bachisio war nicht gesegnet, und dies soll keine Seligsprechung sein“, sagte Pergentina Pedaccini Floris. „Bachisio repräsentiert seine Generation, Sie repräsentieren Ihre. Die Aufgaben sind persönlicher geworden, weil sich die Professoren immer wieder fragen, ob die Aufgabe dem Studierenden oder einer künstlichen Intelligenz, einer Art kollektivem Gedächtnis, zuzuordnen ist. Ihre Aufgabe ist es, sich selbst auf die Probe zu stellen.“

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