Krankenhaus Marino, FI: Angriffe: „Nur zwei orthopädische Sitzungen pro Woche.“
Kritik an der Nutzung von OperationssälenPer restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
„Die Entscheidung der lokalen Gesundheitsbehörde, die Raumaufteilung und die OP-Säle im Marino-Krankenhaus in Alghero neu zu gestalten, erscheint eklatant unverhältnismäßig und entbehrt derzeit einer ausreichenden technischen und medizinischen Begründung.“ Dies erklärten die Vertreter von Forza Italia im Stadtrat, Marco Tedde, Giovanna Caria, Antonello Peru, Pasqualina Bardino und Nina Ansini, in ihrer Stellungnahme zur Organisation der chirurgischen Eingriffe im Krankenhaus. „Die Zuweisung von 50 % der wöchentlichen OP-Sessions an die Augenklinik“, so die Vertreter von Forza Italia weiter, „während der Orthopädie nur zwei und der Sporttraumatologie nur eine Session zur Verfügung stehen, bedeutet eine drastische Reduzierung der Reaktionsfähigkeit einer Einrichtung, die seit Jahren Maßstäbe in der Orthopädie und Traumatologie setzt.“ Laut Forza Italia droht die Entscheidung, die ohnehin schon angespannte Situation des lokalen Gesundheitssystems weiter zu verschärfen. „Traumapatienten kommen aus so weit entfernten Orten wie Nuoro, wo die Orthopädie nur zeitweise arbeitet, und aus Sassari, wo die Abteilungen mittlerweile überlastet sind.“ Laut Forza Italia wird die Raumaufteilung im Krankenhaus Marino zunehmend unübersichtlich. „Verschiedenste Dienste und Aktivitäten werden in der Einrichtung untergebracht, vom Gesundheitsdienst über die Ambulanz und die Augenklinik bis hin zu möglichen Verlegungen, ohne dass ein einheitliches Konzept oder ein schlüssiger Plan erkennbar ist.“ Auch das Schweigen der Stadtverwaltung wird kritisiert. „Es ist inakzeptabel, dass die Verwaltung Entscheidungen, die das Recht unserer Bevölkerung auf Gesundheit unmittelbar betreffen, tatenlos zusieht.“
