Italienische Meereshauptstadt 2026: Cagliari im Rennen um den Titel
Eine Million Euro staatliche Fördermittel, falls das Projekt den Zuschlag erhält. Zedda: „Wir glauben an das Projekt.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Cagliari bewirbt sich um den Titel „Italienische Meereshauptstadt 2026“. Der Stadtrat hat das Bewerbungsprojekt der Stadt genehmigt. Cagliari beteiligt sich an der ersten nationalen Ausschreibung, die von der Regierung über das Ministerium für Meerespolitik initiiert wurde. Der von Bürgermeister Massimo Zedda vorgestellte Vorschlag ist das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen: Neben verschiedenen städtischen Abteilungen sind auch die Region, die Hafenbehörde, die Universität Cagliari, das Teatro Lirico, das Küstenschutzgebiet, der Molentargius-Park, die Stadtverwaltung, die Metropolitanstadt sowie zahlreiche Umwelt-, Kultur- und Sportvereine beteiligt, die sich der Initiative der Stadt nach der Veröffentlichung der Ausschreibung im November 2025 angeschlossen haben.
Das Ergebnis, so die Stadtverwaltung, ist ein gemeinsames Projekt, das mit den strategischen und operativen Zielen des Einheitlichen Programmplanungsdokuments (DUP) 2026–2028 übereinstimmt: Investitionen und Sanierung der Sportinfrastruktur und der Sportflächen mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und maximaler Zugänglichkeit sowie die Schaffung des Internationalen Segelzentrums ; Förderung von Maßnahmen zur Unterstützung, Entwicklung und Verbreitung kultureller und künstlerischer Aktivitäten und des kulturellen Austauschs, mit der Stärkung von Kulturtourismusveranstaltungen und Initiativen zur Förderung der Region; Festigung des Reiseziels „Cagliari“ auf nationaler und internationaler Ebene durch Tourismusplanung und Maßnahmen zur Tourismus- und Gebietsförderung; Stärkung des Umweltpakts der Gemeinschaft und der Umweltkooperation zur Verbesserung der Umwelterziehung und Sensibilisierung der Bürger für Grünflächen und städtische Hygienefragen durch die Umsetzung umweltpolitischer Kampagnen und Informationen zur Annahme nachhaltiger und umweltfreundlicher Verhaltensweisen.
Im Erfolgsfall kann Cagliari mit einer staatlichen Förderung von einer Million Euro rechnen, ergänzt durch städtische Mittel (200.000 Euro), die erst nach der Vergabe des Titels freigegeben werden. „Wir sind von unserer Kandidatur überzeugt, da sie das Ergebnis der Zusammenarbeit mit zahlreichen Institutionen und Organisationen ist“, so Bürgermeister Zedda, „die schnell und mit konkreten, detaillierten Projekten auf unseren Teilnahmeantrag reagiert haben. Ziel ist es, die besondere Berufung der Stadt, ihre Beziehung zum Meer, zu stärken, im Wissen, dass die Projekte unabhängig vom Ausgang des Wettbewerbs weiterverfolgt werden.“
(Unioneonline)
