Einerseits sind wir angesichts der Umweltverschmutzung „betrübt“. Andererseits empfinden wir Dankbarkeit gegenüber all jenen, die „bereit waren, sich für die Umwelt einzusetzen“.

Die Analyse des Vereins Cittadinanzattiva Oikos, begleitet von zahlreichen Bildern, zeigt die beiden Seiten des Zyklons Harry, der über den Poetto-Strand in Quartu hinwegfegte. Heute Morgen (und morgen, Freitag, zum zweiten Mal) war der Verein nach der heftigen Sturmflut der letzten Tage mit Aufräumarbeiten am Poetto-Strand in Quartu beschäftigt.

„Die heute Vormittag und Nachmittag in Poetto di Quartu durchgeführte Umweltreinigung hat uns mit einer schmerzlichen Realität konfrontiert“, heißt es in der Erklärung. „Die vom Menschen verursachte Verschmutzung ist ein gewaltiges Problem, das wir nicht länger ignorieren können. Ein Berg von Abfall, darunter auch Treibgut aus dem Meer, wurde eingesammelt: Plastikflaschen, Windeln, zerbrochene Dosen und Bruchstücke aller Art. Zusammen mit Mikroplastik stellt all dies leider weiterhin eine ständige Bedrohung für die Fauna und das Leben im Meer dar. Wir haben außerdem eine Menge Fischfallen eingesammelt, die wir uns nie hätten vorstellen können.“

Aber es gibt auch die andere Seite: „Wir haben auch etwas Eindrucksvolles und Bewegendes erlebt. Wir haben gesehen, wie viele Menschen bereit sind, sich für den Umweltschutz einzusetzen. Unzählige Freiwillige aus verschiedenen Gemeinden folgten dem Aufruf zur Notreinigung. Unser herzlichster Dank gilt jedem Einzelnen von Ihnen, der uns geholfen hat, das zu beseitigen, was ‚Harry‘ mit sich in die Erde gerissen hat.“

Morgen findet der Termin um 9:30 Uhr vor McDonald's statt.

(Unioneonline/E.Fr.)

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