In Porto Torres wurde ein 200 Meter langes Geisternetz geborgen.
Fischereigeräte stellen eine erhebliche Quelle von Umweltrisiken dar und fangen auch nach ihrer Aufgabe weiterhin Fische und andere Arten.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Ein 200 Meter langes Geisternetz wurde vom Meeresgrund vor Porto Torres geborgen. Die Aktion fand am Weltumwelttag in den Gewässern vor der Küste von Porto Torres statt. Die nationale Veranstaltung „Spiagge e Pulifondali 2026“ (Strand- und Meeresbodenreinigung 2026), initiiert von der italienischen Meeresschutzbehörde FIPSAS unter der Schirmherrschaft der Hafenbehörde, hat zum Ziel, die Meeres- und Küstenumwelt durch Sensibilisierungsmaßnahmen und die Beseitigung von Müll entlang der Küste und auf dem Meeresgrund zu schützen.
In Porto Torres wurde die Veranstaltung vom Amateursportverein Maestrale organisiert. Mitglieder der Küstenwache und Feuerwehr von Porto Torres führten mit Schiffen und Tauchteams eine großangelegte Überwachungs- und Reinigungsaktion am Meeresgrund durch. Dabei wurde ein etwa 200 Meter langes Geisternetz entdeckt und geborgen, das auf dem Meeresgrund zurückgelassen worden war und eine besondere Gefahr für das marine Ökosystem darstellte. Fischereigerät fängt nämlich auch nach dem Zurücklassen weiterhin Fische und andere Arten und hat somit schwerwiegende Folgen für die Artenvielfalt und die natürlichen Lebensräume.
Die Maßnahme hat eine bedeutende Umweltgefahr beseitigt und damit einen konkreten Beitrag zum Schutz des Naturerbes und des ökologischen Gleichgewichts des betroffenen Meeresgebiets geleistet. Die Aufräumarbeiten werden in den kommenden Tagen mit dem Abschluss der Bergungsarbeiten an einem großen, auf dem Meeresgrund gestrandeten Trawler fortgesetzt. Dieser Einsatz ist technisch und operativ sehr komplex und erfordert den koordinierten Einsatz hochspezialisierter Fachkräfte und strenger Sicherheitsvorkehrungen.
Studierende und Lehrende des Nautischen Technischen Instituts Mario Paglietti arbeiteten bei den Aktionen zusammen und beteiligten sich an der Müllsammlung entlang der Küste der Stadt. Damit demonstrierten sie ihr Engagement für ökologische Nachhaltigkeit und den Schutz der Meere. Der Kommandant der Küstenwache, Fregattenkapitän Mirko Orrù, erklärte: „Der Schutz der Meeresumwelt erfordert auch konkrete Maßnahmen wie die heutigen. Jedes Stück Müll, das vom Meeresboden entfernt wird, ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des Meeres und seiner Ressourcen für zukünftige Generationen.“
