Vor wenigen Tagen weigerten sich einige sogar, in den Bus einzusteigen und ihren Dienst anzutreten. Der Grund? Zu viele Verkehrsbehinderungen in der Stadt, und die Gefahr, das Fahrzeug zu beschädigen, besteht unmittelbar. Hinzu kommt, dass jegliche Schäden dem Fahrer angelastet werden. Doch nicht nur das: Es geht auch um die eigene Sicherheit. Die ARST-Fahrer der Stadtlinie Oristano befinden sich im Aufstand. Es gibt viele, vielleicht zu viele Probleme, die trotz wiederholter Bitten nie gelöst wurden. Deshalb erhielten gestern der Leiter der Niederlassung Oristano, Sandro Demurtas, und der Leiter der Zentrale, Carlo Poledrini, eine Petition von Busfahrern, die in der Stadt, im Weiler Silì und im Küstenort Torre Grande im Einsatz sind. Das von den Fahrern unterzeichnete Dokument listet alle kritischen Probleme auf, mit denen sie täglich konfrontiert sind.

Die Petition prangert Brombeersträucher und hohe Vegetation am Straßenrand an, die nicht nur eine Gefahr für Fahrzeuge darstellen, sondern auch die Sicht einschränken und das Risiko bei Fahrmanövern erhöhen. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass aufgrund der schmalen Fahrbahnen 12 Meter lange Fahrzeuge bei Fahrmanövern gezwungen sind, in den Gegenverkehr auszuweichen. Auch das Vorhandensein von Masten, parkenden Autos, die den Verkehr behindern, und von hohem Gras verdeckten Kanälen wird beanstandet. Die Petition schließt mit einem Appell der Arbeiter: „Wir fordern dringendes Eingreifen, um die betroffenen Abschnitte zu überprüfen und zu sichern sowie alle Beschwerden umgehend zu bearbeiten. Dies schließt auch die Verlegung der Gleise oder den vorübergehenden Einsatz kürzerer, besser geeigneter Fahrzeuge ein.“

Wenn nach der Unterschriftensammlung keine Lösung gefunden wird, könnte der Protest noch spektakulärer werden.

© Riproduzione riservata