In Nule wird die Geschichte des künstlerischen Handwerks nachgezeichnet.
Die Veranstaltung ist Teil der Rückschau „T'Essere, non finito, finito“ -2025, 2026, 2027-Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Geschichte der Nule-Teppiche, kostbarer Juwelen sardischer Handwerkskunst, wird von zwei Schlüsselfiguren der zeitgenössischen Textilindustrie und des Designs erzählt: Angelo Crabolu von Tessile Crabolu „Industria della lana“ und Eugenia Pinna , Weberin und Textildesignerin. Die Veranstaltung findet am Sonntag um 16:00 Uhr im Ex Centro Pilota Isola statt, wo am 20. Dezember die Ausstellung „T’Essere, non finito, finito“ – 2025, 2026, 2027 – unter der künstlerischen Leitung des Architekten Angelo Ziranu eröffnet wurde.
Es entsteht ein Dialog zwischen materieller Kultur, Produktionsprozessen und Designforschung, der veranschaulicht, wie sardische Wolle durch handwerkliches Können, den richtigen Zeitpunkt und technische Entscheidungen zu zeitgemäßen Artefakten verarbeitet wird. Die Veranstaltung ist Teil eines Programms, das sich über das vergangene und das neue Jahr erstreckt und künstlerische und kulturelle Angebote, Konferenzen, Workshops sowie ein besonderes Highlight umfasst: Meisterweber fertigen im ehemaligen Pilotzentrum Isola sechs Teppiche an, inspiriert von sechs Designern, die ihre Skizzen den Experten dieser alten Kunst vorgelegt haben. Die sechs exklusiven Teppiche werden am 31. Januar, dem Abschlusstag der von der Gemeinde Nule in Zusammenarbeit mit Pro Loco und unter der Schirmherrschaft der Region Sardinien organisierten Veranstaltung, ausgeliefert.
Die neuen Kompositionen nehmen in der Stadt Goceano Gestalt an, die ihr Wissen bewahrt und erneuert : „Germogli di Infinito“ und „Rosario“ (Projektvorschlag: Angelo Ziranu) werden von Maria Assunta Manca bzw. Valeria Masala gewebt; „Ciclicità“ (Vorschlag von Mara Damiani) mit Rosa Giua; „Seda e Oro“ (Vorschlag von Don Sebastiano Corrias) mit Giovanna Maria Campus; „E una mattina, il mare!“ (Vorschlag von Eugenia Pinna) mit Gonaria Manca; und RESEDA (Vorschlag von Carolina Melis) mit Maria Pala.
