In Cagliari befindet sich das Marino-Gemeindekrankenhaus noch immer im Bau.
Das Gesundheitsamt: „Die Einrichtung wurde fristgerecht akkreditiert.“ Doch in der Einrichtung in Poetto weiß niemand, wann die Leistungen aufgenommen werden.Video di Alessandra Ragas
Orangefarbene Zäune, Gerüste entlang der Fassade, Baumaterialien auf Balkonen und im Freien. So sieht es heute vor dem Marino-Krankenhaus in Cagliari aus, dem Gebäude, das das Gemeindekrankenhaus beherbergen soll – eines der Projekte des Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplans (NRRP) zur Stärkung der lokalen Gesundheitsversorgung.
„Es ist noch nicht fertig“, lautet die Antwort am Eingang, wenn man nach dem Weg fragt. Ohne Schilder und Wegweiser ist es fast unmöglich, sich zurechtzufinden. Doch dann, als man aufblickt, erkennt man es sofort. Neben der frisch renovierten Fassade ragen Gerüste und Betonsäcke empor, im Hintergrund hört man die Geräusche der Bauarbeiter, und daneben prangt ein weiß-oranges Schild: „Bauarbeiten am Gemeindekrankenhaus im Gange“, steht darauf.
Die Einrichtung zählt jedoch zu denjenigen, die von der Region als betriebsbereit aufgeführt werden, wie in einer regionalen Pressemitteilung bestätigt wird: „In Bezug auf den nationalen ANSA-Schwerpunkt – der sich speziell auf das Inkrafttreten der Regelung für den Standort Marino bezog – bestätigen die Büros des Gesundheitsministeriums die erzielten Ergebnisse und geben bekannt, dass weitere Gemeindekrankenhäuser akkreditiert wurden“, womit sich die Gesamtzahl auf 19 erhöht.
Vor Ort entsteht jedoch der Eindruck, dass das Gebäude noch im Bau ist. Da einige Bereiche renoviert und andere noch im Bau sind, bleibt der Zeitpunkt für die vollständige Inbetriebnahme und die Verfügbarkeit der geplanten 40 Betten ungewiss.
